„Wird der Spiegel wieder links?“ fragt die taz heute und man kann nur antworten „Wenn man dich nicht fragt, sag nein.“ Wie auch sonst lassen sich Artikel wie dieser erklären, die den alten Mythos vom brotlosen, aber durch Anerkennung glücklichen Künstler variieren und das trotz Namedropping von Bourdieu. Achja, diese Nachwuchskulturarbeiter…..
Archive for the ‘Allgemein’ Category
In Allgemein on Oktober 14, 2007 at 1:34
In the future political and other decisions will be based completely on opinion polls.
In the future there will be machines which will produce a religious experience in the user.
In the future there will be groups of wild people, living in the wilderness.
In the future there will only be paper money which will be personalised.
In the future there will be a classless society.
(D.Byrne: „In the Future)
Die Heinlein-Industrie
In Allgemein on September 23, 2007 at 1:16Put to good use? Die Heinlein-Archive der UC Santa Cruz sind wohl jetzt komplett online. Ein Manuskriptausschnitt von „Stranger in a Strange Land“ kostet übrigens $ 2.00.
Liebes Orakel,
In Allgemein on August 26, 2007 at 3:36
wie macht Steven O’Malley das eigentlich? Erst eine zweite großartige KTL aufnehmen, dann auf Welttournee gehen und schließlich auch noch eine ermüdungsfreie neue EP mit Sunn O))) produzieren?
In Allgemein on Februar 21, 2007 at 5:37
In Allgemein on Januar 23, 2007 at 1:25
ichkanndieseindieblogsmitihrenverlinktenmyspaceseitenunddengutaussehendencoverninerdfarbenunddenplattenstreams undderkanadaaffinitätunddemgetrauereumspexundderstrubbelfrisurundderneuenpatrickwolfplatteunddemganzenkram irgendwienichtmehrsorichtiglesen .
In Allgemein on Januar 5, 2007 at 9:33
Im Kreml brannte noch Licht
In Allgemein on Dezember 19, 2006 at 10:14Gestern abend um 0.15 an der BVB-Geschäftsstelle vorbeigefahren.
Es war noch Neonlicht im vierten Stock.
Nerdism
In Allgemein on Dezember 16, 2006 at 8:47Persönliches Selbstzitat des Tages: In der letzten Folge von The Wire liegt ein verletzter Bewohner des ärmlichen West Baltimore im Krankenhaus, während sein Bettnachbar auf dem Monitor Al Swearengen in charakteristischer Wortwahl zusieht. Und was sagt der WASP-Bettnachbar: „Hehe, he said ‘motherfucker’!“
…
In Allgemein on Dezember 16, 2006 at 6:35Hm, da haben die Gerüchte wohl nur halb gestimmt. Interessant aber in jedem Fall die kommentierende Leserschaft. Mich würde aber auch mal interessieren, was an der Spex denn eigentlich noch wichtig gewesen ist? Ich mochte z.B. immer die Themen von Tim Stüttgen ganz gerne, auch wenn bei denen eigentlich fast nur der Spex-Kontext überraschte und sie so gesehen alles andere als „neu“ waren. Judith Halberstam, z.B. ist ein gutes und interessantes Thema, aber in den USA durchaus schon eine der Größen der Queer Theory.
Vielleicht ist diese Erwartungshaltung aber die eigentliche Macke an Spex. Anstatt politische und theoretische Auseinandersetzungen mitzutragen, kam es mir sovor, als ob selbst die Theorie immer als Neuigkeit mit naheliegendem VÖ-Datum verkauft wurde, die Artikel waren sehr hermetisch und haben nur wenig auf andere Veröffentlichungen Bezug genommen. War es nicht super, über ein Thema einen Artikel in der Jungle World zu lesen, dann die entsprechende Perspektive in Spex und dann noch eine andere an wieder einem anderen Ort, aber alle durch ein Milieu irgendwie verbunden? Aber das ist irgendwie vorbei, warum das so ist? Keine Ahnung…
In Allgemein on Dezember 12, 2006 at 12:07
Schön ist ja auch, wie viele dieser „Meine Zeit mit Tempo“-Artikel im letzten Absatz auf den blonden Schnösel hinweisen, der kurz vor dem Ende der Zeitschrift in der Redaktion anheuerte. Wenn ich mal ein Prominentenlexikon oder das Register der Gala schreibe, werde ich „Schnösel“ vor „Schwiegersohn“ setzen und hinter letzteren „s.a. Bundeskanzler (gefühlt)“
Keine neuen Eitelkeiten
In Allgemein on Dezember 11, 2006 at 10:54Ulf Poschardt ist ein Blattmacher, bei dem man sich wünscht, er würde ein solches häufiger vor den Mund nehmen. Trotzdem möchte ich ihm ein großes Lob für den Internetauftritt der deutschen Ausgabe von Vanity Fair aussprechen. Wer vollmundig verkündet: „Jede Lektüre wird zum Abenteuer: Stereotypen und Klischees haben keine Chance. Überraschung ist Pflicht“ und dabei eine Fotoleiste laufen lässt, die das Brandenburger Tor, Schumi und Beckenbauer beim Pläuschchen, Moritz Bleibtreu beim Busseln des Bären und die Klassenstreberinnen Angie und Condie beim Tuscheln präsentiert, dem glaubt man aufs Wort, dass sich seine Zeitschrift an Leser wendet, die „in Serien wie „Sex and the City“ mit diesem Heft konfrontiert worden“ sind.
Klüngel-News
In Allgemein on Dezember 11, 2006 at 8:35
Was musste ich gestern vorm Abendessen erfahren? Die Spex macht angeblich nach der nächsten Doppelnummer dicht, der einzige Umzugswillige hat wohl die Kündigung erhalten, Miese habe man eh schon länger gemacht und da der Rest der Redaktion lieber im Schatten von Dom und Stereo Wonderland sein Kölsch schlürft, war’s das dann wohl.
PS: Wenn das nur eins dieser Medienklatsch-Gerüchte sein sollte, bei mir habt ihr zuerst geglaubt!
…
In Allgemein on Dezember 10, 2006 at 1:21Die Suchanfragen „Dietmar Dath“ machen mittlerweile einen nicht unbeträchtlichen Teil der Logs aus, damit das so bleibt, hier noch ein weiterer Hinweis:
Kennt jemand eigentlich Jerome Bruners „Actual Minds, Possible Worlds“? Bruner expliziert dort einen „narrative mode of thought“ und stellt diesem dem logisch-deduktiven Denken einher.
Endlich mal Zielgruppe
In Allgemein on Dezember 7, 2006 at 12:32Home sweet Home
In Allgemein on Dezember 7, 2006 at 12:02
In Abwesenheit eines unmittelbar bevorstehenden Anlasses hab ich auch mal ein wenig im stillen Kämmerlein gebrütet. Wenn es richtig ist, dass die US-Armee die Äußerungen von Soldaten in Blogs zulässt, was macht das Fernsehen eigentlich aus diesen Geschichten?
Und bin dann auf „Over there“ gestoßen, eine kurze Serie von Steven Bochco, die sowohl bei Iraksoldaten als auch beim breiten Publikum kein besonderes Wohlgefallen gefunden hat. Dann sind mir mehr Beispiele eingefallen.
Bei Veronica Mars gibt es in Staffel 2 die Figur von Lucky, dessen Namensgebung wohl zu offensichtlich ironisch ist. Als Mißbrauchsopfer und Golfkriegs-Verwundeter ist er der Hausmeister der High School und sein Freundeskreis besteht aus High School-Students, denen er billiges Dope besorgt. Selbstverständlich muss er irgendwann durchdrehen, welche der beiden Vorgeschichten da ursächlicher ist, bleibt offen.
In Studio 60 on the Sunset Strip sind die Anspielungen auf Irak und den Red-Blue Divide auch ziemlich offensichtlich. Nicht nur kritisiert Aaron Sorkin gleich in der ersten Folge die Fixierung aktueller Comedy, also Colbert und Jon Stewart, auf den Präsidenten, die neverending romance zwischen Harriet und Matt soll wohl irgendwie symbolisch für die Versöhnung von (christlichem) Heartland und (jüdischer) Liberalität stehen. Ganz offensichtlich wird es jedoch in der Doppelfolge „Nevada Day„. John Skeeter wird in ein ziemliches Wüstennest namens Perumb, Nevada gebracht, weil er dort nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen ist. Der örtliche Richter lässt den jungen Comedy-Star erst zappeln, dann aber laufen, weil sein Bruder sich schon zum dritten Mal als Soldat für den Irak verpflichtet hat.
Über Battlestar Galactica und den Irakkrieg ist ja schon eine Menge geschrieben worden, interessant erscheinen mir dabei die ersten fünf Folgen der dritten Staffel. Nachdem also die Kämpfe um New Caprica vorbei sind, kehren die Siedler zurück auf die Galactica, wo Saul Tigh Selbstjustiz mit vermeintlichen Verrätern betreibt. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen denen die „with us“ or „against us“ waren, in nicht zu übersehender Weise.
Vorläufige Conclusio:
1. Serien ohne realistischen Anspruch (VM, Galactica) scheinen eine drastischere Darstellung der Kriegsheimkehrerproblematik zu ermöglichen.
2. Das Thema Irak scheint im Fernsehen niemand so wirklich zu interessieren. Over There wurde nach der ersten Staffel nicht verlängert, bei Studio 60 stand eine Fortsetzung auch lange Zeit in den Sternen, besonders im Vergleich mit Sorkins sonstigen Erfolgen selbstverständlich eine ziemliche Enttäuschung. Wie wohl die Zugriffszahlen bei Blogs sind?
3. Was tatsächlich noch nicht aufgetreten zu sein scheint, ist die Darstellung eines prototypischen Kriegsheimkehrers wie z.B. Ron Kovic in Born on the Fourth of July. Warum das so ist, kann ich mir noch nicht so ganz erklären.
Geteilte Ratlosigkeit ist halbe Ratlosigkeit, ist sonst noch jemandem was Interessantes dazu eingefallen? Ich musste auch z.B. an Harald Welzer und seine Studien über die Erinnerung von Kriegsheimkehrern denken, in denen er herausgefunden hat, wie sehr fiktionale Darstellungen auf die Erinnerung zurückwirken. Ideas anyone?
Nach der verlorenen Zeit
In Allgemein on November 13, 2006 at 1:00
Bemerkenswerte 35 Minuten hat dieser Mensch mit dem Lesen meines Weblogs verbracht. Als Alternative dazu empfehle ich jedoch Jochen Schmidts Proust-Lektüre.
—–
In Allgemein on Oktober 30, 2006 at 3:58
Auch „Nicht-Studierte“, wie es so schön heißt, wissen mittlerweile, dass ein abgeschlossenes Hochschulstudium keine Garantie zum Geldverdienen ist. Marshall Shord hat für seine Abschlussarbeit über das Frühwerk von Thomas Pynchon angeblich jedoch einen Preis von $ 56.000 gewonnen. Dazu an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und gleich eine Nachfrage: Wie hat er das geschafft, obwohl er in seinem Essay das Personalpronomen der ersten Person Singular verwendet?
In Allgemein on Oktober 29, 2006 at 7:01
In Allgemein on Oktober 25, 2006 at 3:03
Alle klatschen mit
In Allgemein on Oktober 23, 2006 at 11:09Auch drei Jahre nach Von Spar schreibt man Wut weiterhin mit drei Buchstaben und gemeinhin bekannten Zutaten: Bass, Schlagzeug und ein Moog, der wahlweise nach ACID-Fanfare oder stark moduliertem LFO klingt. Und dazu dann: „Deine Eltern sind Medien.“ Bands wie diese sind die späte Bestätigung aller Pädagogenwarnungen, nach denen zuviel Fernsehen unkreativ macht. Aber egal, Mitmenschlichkeit als Epiphanie ist ja nicht das Schlechteste. Deswegen auch der Aufruf an alle Besucher kommender Mediengruppe Telekommander-Konzerte: Pünktlich kommen und rechtzeitig vorm Hauptact mit den Freunden in die Kneipe. Ich für meinen Teil geh jetzt Hair Police auflegen.
—–
Fußlahme Gespenster
In Allgemein on Oktober 21, 2006 at 1:26
Dem Zwang zur Zweitverwertung geschuldet muss ich folgende Anekdote auch an dieser Stelle noch einmal ausbreiten. Donnerstag abend war ich aus Versehen auf einem Büchergespräch, das ich dummerweise in der Ankündigung als eine Lesung mit Diskussion verstanden hatte. Neben einer merkwürdigen Tendenz zur Vergötterung von Arno Schmidt mit erstaunlichen knappen Aussagen über sein Werk („Spätwerk spielt in der Heide“) gab es dann also eine Diskussion über die Authentizität von einem Coming-of-Age Novel, dessen Titel ich wieder vergessen habe. Wie dem auch sei, nach Ende des Büchergesprächs wollte ich dann ein Buch von Dietmar Dath erstehen, dass ich während des Gesprächs im Regal entdeckt hatte. An der Kasse fing mich dann mein ehemaliger Fussballtrainer, übrigens promovierter Germanist, ab, warf einen Blick auf mein neuerstandenes Buch und meinte „Du solltest lieber die Klassiker lesen“. Erst war mir die Bedeutung dieses Satzes ein wenig unklar, sollte er ernsthaft vorschlagen, dass ich meinen Abend lieber mit Goethes Schriften über die Botanik als mit einem ausführlichen Ausflug ins Grauen verbringen sollte? Doch dann erinnerte ich mich. Eine halbe Stunde zuvor hatte er einen seiner Klassiker zitiert: „Ein Gespenst schleicht um in Europa.“
—–
In Allgemein on Oktober 20, 2006 at 11:41
Heute noch mit C. darüber geredet, dass die Omnipräsenz von Musik das einzig Gute an MySpace ist. Und jetzt lese ich diesen Artikel und kann mir irgendwie erklären, warum ich letztens beim Besuch im Lieblingsplattenladen meiner Jugend nicht mehr die Neugier von damals verspürt habe. Und bevor jetzt jemand mit diesem Distinktionsblabla ankommt, dass Soziologen gerne verwenden, wenn Sie nicht mitspielen dürfen: Neugier ist wie Schnapps und Pizza!
—–
Proletarier und Lumpen
In Allgemein on Oktober 18, 2006 at 10:55Man beachte auch die beiden Leserkommentare. Während der erste Schirrmachers Thesen nachbetet, sie aber als eigenen unausweichliche Erfahrung tarnt, fordert der zweite mit einer Gelassenheit, die man wohl nur noch unter FAZ-Lesern findet, mehr akademische Ausgewogenheit von Herrn Dath. Wo leben diese Leute eigentlich?
In Allgemein on Oktober 17, 2006 at 8:42
In Allgemein on Oktober 13, 2006 at 3:37
In Allgemein on Oktober 8, 2006 at 10:20
In Allgemein on Oktober 8, 2006 at 1:00
Nachdem ich letztens mit C. auf dem tollen Konzert der Goldenen Zitronen in Duisburg war, möchte ich gerne noch auf diese Episode der gleichfalls tollen Hörbar Abstrakt hinweisen. Wohl bekomm’s.
—–
In Allgemein on Oktober 5, 2006 at 11:16
In Allgemein on Oktober 3, 2006 at 10:20
In Allgemein on Oktober 3, 2006 at 1:20
Eine kleine Szene in Studio 60 on the Sunset Strip scheint mir bemerkenswert. Der Chefschreiber sitzt in schwarzem Anzug gekleidet seines Gagschreibern gegenüber, die eigentlich nur ein Thema kennen: George W. Bush, das kleinste gemeinsame Übel aller. Wohl eine der Randauswirkungen der „You’re either with us or against us“-Stimmung, aus der es leider nicht so wirklich ein Entkommen zu geben scheint. Dumm nur, dass die Gegner der Bigotterie diese mit dem ältesten Mittel überhaupt, dem unhintergehbar Realistischen bekämpfen wollen. Trotz der offensichtlichen Hommage an „Network“ verkneift sich Studio 60 alle Genreparodien und bietet stattdessen Authentizität pur. Schade eigentlich. Aber heute abend startet ja die tapfere Miss Mars in neue Abenteuer und ihre Versetzung aufs College öffnet gleich ein neues Genre der Ausplünderung durch Rob Thomas. Go Pirates!
Fällt er in den Grabenkrieg…
In Allgemein on Oktober 2, 2006 at 11:24
Bevor dieses Blog noch als Dietmar Dath-Verehrungsstrecke endet, sollte ich mir vielleicht mal was Neues einfallen lassen.
Reden wir also mal über die Arbeit, besser über den Job. Eigentlich gefällt mir das alles ganz gut, manchmal allerdings bekomme ich schlechte Laune. Am Freitag war ich zu einem Pressegespräch geladen, zusammen mit meiner netten Kollegin Jennifer von der WP, die etwas besitzt, was ich auch gerne hätte, nämlich ein regelmäßiges Einkommen oberhalb der Hungertuchgrenze. Aus diesem Grunde sind solche Termine für sie auch Ärgernis und für mich Honorar. Aber ich schweife ab. Gegenstand dieses Pressetermins war also ein Veranstaltungsreihe über die Globalisierung und ihre Auswirkungen in Arnsberg, nichts besonders Spektakuläres, eine „neutrale“ wissenschaftliche Einführung, drei Betriebsbesichtigungen ohne Betriebsratsbeteiligung und eine abschließende Podiumsdiskussion für die lokalen Politiker, Wirtschaftsfunktionäre und Gewerkschaftsvorsitzenden. Eigentlich eine ganz gute Idee, wenn auch 10 Jahre hinter dem Stand der Diskussion hinterherhinkend.
Denn was musste ich mir an Weisheiten von den Organisatoren anhören? „In Zukunft wird man nicht mehr sein Leben lang bei der gleichen Firma arbeiten.“; „Schroth (richtig, tiefergelegter Golf) hat extra jemanden für das Development eingestellt, nur für dieses Projekt.“ „Von Karl Marx gibt es ja diesen Spruch (sic!), dass ein Arbeitsplatz in Birmingham mehrere Arbeitsplätze in Indien vernichtet. Heute ist das aber umgekehrt.“ Puh, das ist also der Arbeitskreis Erwachsenenbildung und man fragt sich an dieser Stelle, was genau die denn eigentlich an den Erwachsenen bringen wollen außer Floskeln? Beim Fotoshooting offenbarte sich dann das Level der theoretischen Einsichten sofort. Ein Schüler des nahegelegenen Gymnasiums fläzte sich in der Sonne, während die gebildeten Erwachsenenbildner posierten, um ja auch nicht aus dem Rahmen zu fallen. Und wie das mit Jugendlichen so ist, die Lehrer und Priester als ernstzunehmende Gegner betrachten (na?), sagte er: „Ich bin Globalisierungsgegner“, während die um die Volksbildung bemühte Frau antwortete: „Wo kommen denn deine Turnschuhe her?“ und da habe ich dann weggehört und mir überlegt, dass das mit dem Pessimismus des Geistes eben leichter ist als mit dem Optimismus des Willens.
—–
In Allgemein on Oktober 1, 2006 at 1:29
Genug der IT-Beschwerden. Auf dem Cover der nächsten De:Bug ist Dietmar Dath in inniger Umarmung mit Christian Kracht zu sehen. Gemeinsam sollen die beiden haben, dass es ihnen gelungen sei, abseits von Popschnöselei und gutbürgerlichem Blahblahblah eine eigene schriftstellerische Stimme zu finden. Bei Dath bewundere ich allerdings zuerst die Nonchalance: im Interview mit der Polar bezeichnet er seinen Job bei der FAZ, für den sich vermutlich eine Menge Leute ein Bein ausreißen würden, als simple Notwendigkeit, um sein Schrifstellertum zu finanzieren. Derbe Respekt, Alter.
Nicht finden wird man diese beiden Stimmen der jungen deutschsprachigen Literatur vermutlich in unserer tollen Stadtbücherei, die zwar kein einziges Buch von Adorno, dafür die unterhaltsame Anleitung zum gemeinsamen Pixelslashing „Der Weg zur gelungenen LAN-Party“ für die pickligen Leser bereithält. Das kann ich mir gut vorstellen. Endlich hat es der 14jährige Sprößling geschafft, seinen Ingenieurs- und Verwaltungsbeamteneltern den Partykeller für ein Wochenende Quake XCVI abzuschwatzen, entdeckt ein um das Gelingen der Freundesparty besorgter Elternteil das Buch und bringt es mit nach Hause. Was der Sohnemann dort wohl finden mag? „Halten Sie reichlich Cola und Knabberkram für ihre Gäste bereit. Denken sie jedoch auch an eine ausreichende Menge Strohhälme, damit der Genuß der Zuckerbrause nicht zu einer Feuerpause führen muss.“ ???
—–
Recreation
In Allgemein on September 30, 2006 at 9:48Hätte nie gedacht, dass man einen ganzen Tag damit zubringen kann, ein paar Jahre an Daten von einem Ort an den anderen zu verschieben.
—–
In Allgemein on September 25, 2006 at 8:45
In Allgemein on September 6, 2006 at 11:28
In Allgemein on September 6, 2006 at 9:54
Nachdem die Internetpräsenz der WAZ in letzter Zeit ja doch für einige Unruhe sorgte, habe ich mich in vorauseilender Weitsicht gefragt, wer denn das Rennen für den Heimatblog der WR machen könnte, sollte der dazugehörige Konzern irgendwann eine Ausweitung des Geschäftsmodells planen sollte. Eine kurze Suchanfrage später bin ich nicht wirklich schlauer; außer dem Blog eines Kollegen aus Meschede, einer Binärhilfe für Linux-User, protokollierten Reptilienversuchen, der eingeschlafenen Domain eines Pressesprechers und einem, der offensichtlich das einzig Richtige gemacht hat, scheint hier nicht besonders viel los zu sein.
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on September 2, 2006 at 1:54

Kurz vor der Abfahrt hatte ich mit T. noch kurz theoretisiert, dass Sichtbarkeit nicht gleichzeitig auch Sicherheit bedeutet und schon beim Umsteigen war ich mittendrin im Geschehen. Herrenloses Gepäckstück im Bahnhof Wilhelmshöhe, Halbsperrung des Bahnhofs, aber keine besondere Verzögerung bei der Weiterfahrt. Interessant aber, wie sehr das Ereignis dann wieder dem Auge entzogen war. Zwischen dem gesperrten Gleis und den restlichen Bahnsteigen wurde ein Güterzug geparkt, so dass ich leider auch keine Fotos von Spezialrobotern und solchen Dingen machen konnte.
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on August 17, 2006 at 10:09
Da Peter Rehberg jetzt wohl Theatermusiker ist, erscheint der Nachruf auf Mego durchaus passend, oder?
Toll trieben’s die alten Meme
In Allgemein on August 16, 2006 at 4:10
Nachdem ich am Samstag im Zuge eines beruflich bedingten Besuchs in unserer Dorfdisco ein halbstündiges Gepräch über diesen Jahrtausendwendenhype namens Memetik führen durfte, bin ich nur allzugern bereit, mich an der Vulgarisierung dieser Theorie zu beteiligen. Wer würde sich dafür besser anbieten als Thomas Pynchon, Meister der unzusammenhängenden Zusammenhänge, öffentlichkeitsscheuer Celebrity-Autor und nebenbei auch noch Urlauber?
Urlauber? Genau! Wie viele andere Amerikaner machte Thomas Pynchon nämlich einmal Urlaub in Mexiko. Nun wollte es der Zufall, dass Lee Harvey Oswald zur gleichen Zeit Urlaub machte und zwar auch in Mexiko. Wenn wir jetzt einmal die Theorie der Memetik bemühen wollen, war es also so, dass Harveys Information darüber, wer denn jetzt der Auftraggeber hinter seinem Mord an John F. Kennedy war, dringend auf ihre Fortpflanzung drängten und sich dafür ausgerechnet einen formidablen Schriftsteller aussuchten, der sie dann irgendwie in die ganze Welt tragen kann oder zumindest auf den Schreibtisch seines Kollegen Don DeLillo.
Nur so kann ich mir die Behauptung der Macher von „Journey into the Mind of P.“ erklären, dass Pynchon also das bestgehütete Geheimnis des US-amerikanischen Geheimdienstes mit sich tragen soll und mir fällt auch wieder ein, warum ich den Film bei seiner Erstausstrahlung schnell wieder abgeschaltet habe. Nun ist es aber so, dass Pynchon bald wieder ein neues Buch veröffentlicht, so dass die Geheimnismaschine wieder gut geölt wird. Und in diesem Zusammenhang habe ich heute erfahren, dass es eine Verfilmung von „Gravity’s Rainbow“ gegeben hat, die aber nie in den USA veröffentlicht wurde, und dass obwohl Peter Lohmeyer mitgespielt hat. Ihr Name war übrigens „Prüfstand VII„, wird wohl der Qualitätsprüfstand gewesen sein.
In Allgemein on August 13, 2006 at 9:16

Egal wie häufig Sterling Hayden „I am a stranger here myself“ murmelt, wenn er SUNN O)))s „My Wall“ nicht bis in sein Grab hören kann, weiß ich auch nicht weiter.
Große Kunst
In Allgemein on August 11, 2006 at 11:04Vor zwei Wochen, auf den Senior Coconut-Konzert wurde ich gefragt, was genau denn jetzt daran große Kunst gewesen sei. „Große Kunst ist eine Kategorie für Deppen, die auch in ihrer nicht lohnversklavten Zeit immer noch was zum Anbeten brauchen“, wollte ich antworten, hab aber nur „Keine Ahnung“ gesagt.
—–
In Allgemein on August 5, 2006 at 8:46
Besonders toll finde ich diesen Artikel aus dem aktuellen Cabinet Magazine, wenn meine Woche doch auch nur so interessant gewesen wäre. Wie gesagt, am Mittwoch bin ich beim Feldtest des Ruhrtalradwegs reichlich nass geworden, am Donnerstag durfte ich dafür dem ehemaligen Anwärter für die Kanzlerkandidatur und Ex-CDU-Fraktionsvorsitzenden ein paar Fragen zum Schüleraustausch stellen und ein Glas Wasser auf Kosten seines Wahlkampfbüros trinken. Eigentlich interessant war daran aber nur die Metamorphose vom gelangweilten Tischherrn zum strahlenden Eichhörnchen, sobald meine und die Kameras der Kolleginnen eingeschaltet waren.
In Allgemein on August 2, 2006 at 11:03
„Wir sind nicht die Avantgarde, wir sind keine Zauberer, wir sind überhaupt nichts Besonderes, nur der Teil der Verarschten und Beherrschten, der ein paar Bücher gelesen hat.“, merkt Dietmar Dath gegen Ende seines Vortrags beim „Wörterbuch des Krieges“ an und nicht nur die Tatsache, dass mein neuer Prekärjob heute neben Muskelkater die komplette Durchnässung mit sich brachte, lässt mich ihm gerne zustimmen.
Als ob dem nicht genug wäre, schreibt dann auch noch Jürgen Elsässer ein paar gar nicht mal so blöde Worte zum Nahost-Konflikt, die Isolde Charims Artikel nicht zu Unrecht wie ein Knigge für den Besuch der antifaschistischen Abendunterhaltung aussehen lassen, auch wenn seine Perspektive auf den Nahen Osten hoffentlich im Nachhinein als hoffnungslos überzogen darstehen wird. Interessant besonders der Versuch, den Begriff „Faschismus“ als zentrale Bezugsgröße in die Diskussion einfließen zu lassen, aber diese wirklich an den Haaren herbeigezogene Parallele zwischen amerikanischen Trotzkisten, deren Gedanken sich aufgrund familiärer Verbindungen schließlich bei den Neocons wiederfinden und den Antideutschen, für die fällt mir wirklich kein passender Ausdruck der Abscheu ein.
Und weil gerade Sluts Version des Moritats von Mackie Messer im Radio läuft, hier eine Frage zum Brecht-Jahr: hat die Nacht wirklich nur zwölf Stunden?
I’d rather be nobody.
In Allgemein on Juli 28, 2006 at 9:31Nach 15 Minuten des Wackersdorf-Films sofort verstanden, warum Authentizität blöd ist. „Total“ kollokiert mit „wichtig“, Sterne sind nicht vorhanden, nichtmal die kalten der Neubauten, der Himmel ist auch leer, aber Gott hat sich nicht erschossen und das Dachgeschoss wird auch nicht ausgebaut. Sympathisch aber der Ruheständler, der meinte, wenn er nicht so alt sei, würde er auch helfen, die WAA „umzubringen“. Ach ja, Atomkraft ist selbstverständlich blöder.
In Allgemein on Juli 26, 2006 at 11:45
O Gedächtnis, wärst du mir doch nur so treu wie meine Rosinante! Zwei wichtige Utensilien im heimischen Domizil vergessend strandete ich knurrenden Magens in Meschede, Einkehrort und Ausgehstadt.
So machte ich mich dann auf die Suche nach einer Gaststätte und fand doch nur Verwirrung. Nachdem ich den Schlemmertreff und Mäc Snäck aufgrund mangelhafter Sitzgelegenheiten am Wegesrand zurückließ, kehrte ich in der Außenbewirtschaftung des Mescheder Grills ein, wohlweisslich, dass sich das Haus meines ehemaligen Physiklehrers nur einige Meter hinter meinem Rücken befand und vertrieb mir die Wartezeit mit der Enträtselung des örtlichen Parkleitsystems und folkloristischer Bauwerke.

Nicht genug verwundert über die sich vor mir auftuenden Rätsel wunderte mich auch die Abwesenheit eines Falafel-Gerichts auf der Speisekarte der von türkischen Mitbürgern bewirtschafteten Lokalität. Sollte das Gerücht, das mein Anhang verbreitet hatte, mit Wahrheit behaftet sein und der islamisch geprägte Kulinarraum im Gegensatz zum Marburger Libanesen keinen Platz für die jüdische Kichererbse kennen? Rätsel über Rätsel.

Merkwürdig auch die in der Heiligenstadt gepflegte Hagiographie. Das unter Schirmherrschaft von Dr. Friedrich Merz abgehaltene Beats für Benefiz zeugte mir schon von einer merkwürdigen Wahl prominenter Schutzpatrone, doch der Anrufung dieses christdemokratischen Heiligens wusste ich nichts zu entgegnen.
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on Juli 14, 2006 at 4:16
In Zeiten studentischer Protestbewegungen stelle ich mir eine Redaktionssitzung linksradikaler Medien ungefähr wie folgt vor:
CvD: ..und dann wäre da noch das Thema „Studentenproteste“. Die sind ja nicht zimperlich diesmal. Aber was haben sie theoretisch zu bieten? Wollen wir darüber was machen?
Unterdessen langweilen sich die Redakteure, lesen lieber de-bug oder Titanic, bevor sie sich einer nach dem andern verabschieden. Übrig bleibt der eifrige Praktikant, selbst Student und sehr belesen, dem der letzte den Raum verlassende Redakteur noch den Tipp gibt, mal das Archiv aufzusuchen, da gäbe es bestimmt noch einen Artikel vom letzten Mal, bei dem man nur die Namen. „Ha“, denkt sich der Praktikant, „das hätten die wohl gerne. Denen muss wohl mal gezeigt werden, wo der Hammer hängt. Schließlich hat sich schon Walter Benjamin ausgiebig mit der Problematik beschäftigt, das kann man nicht einfach so zwischen Tür und Angel abhandeln“, worauf er in Nachtarbeit einen langen Essay über die notwendige Widersprüchlichkeit der Argumentations- und Demarkationslinien innerhalb der immateriell tätigen Multitude in Vorbereitung auf eine Karriere als Dauerpraktikant verfasst.
Als er das Werk am nächsten Morgen einreicht, gibt ihm der zuständige Redakteur mit einem bedauernden Zucken der Augenbraue den Ausdruck zurück: „Sehr durchdacht, aber viel zu lang. Setz dich mal mit X zusammen, aber nicht länger als 600 Zeichen.“ X hingegen will schnell fertig mit dem Artikel werden, schließlich hat sich seit seinen Tagen als Hausbesetzer nicht viel im Studentenmilieu getan. „Immer noch das alte Elend“, schimpft er, „die sollten lieber mal ein Buch lesen, anstatt ständig auf die Autobahn zu rennen.“ Und schreibt noch schnell ein paar Zeilen, schließlich ist nachher Hot Chip-Konzert, das möchte er ungern verpassen. Säuerlich geht der Praktikant nach Hause, nimmt sich die Dialektik der Aufklärung zur Hand und schmollt.
Warum das alles? Na, deshalb...
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on Juli 9, 2006 at 9:13
Samstag während der Zugfahrt gesehen: eine Wäschespinne, beflaggt mit Schwarz-Rot-Gold. Später beim Aussteigen in Arnsberg dann drei junge Herren in schwarz mit Antifaschistische Aktion-Fahne und Dosenbier. Mich dann spontan entschlossen, die nächsten drei Monate optimistischer anzugehen. Gerade weil die WM dann vorbei ist.
—–
In Allgemein on Juli 3, 2006 at 6:42
Long time, no hear. Endlich mal wieder Zeit gehabt, die Musikliste auf einen aktuellen Stand zu bringen. Aber was heißt hier schon aktuell? Die Tendenz zum Spätwerk ist ja doch irgendwie auffällig.
Auch wenn Dubstep gerade die Musik der Stunde zu sein scheint, was mich für Mike Paradinas und sein hervorragendes Label Planet Mu freut, scheint hier ein Künstler die schon lange nötigen Props zu bekommen, schließlich ist Tango’n'Vectif ja auch schon 12 Jahre alt, oder nicht?
12 Jahre vergangen sind dann auch seit der „Neuerfindung“ der Goldenen Zitronen aus dem Geist des Funpunk, an den Tag als Thomas Anders starb kann ich mich jedenfalls nicht mehr erinnern. Und auch wenn man innerhalb dieser 12 Jahre seine Nische im Kulturbetrieb gefunden zu haben scheint, spricht das nicht gegen die Band, die auch auf „Lenin“ Unannehmlichkeiten vortrefflich zu benennen weiß, ohne den Verdacht der Linientreue auf sich zu ziehen. Schön auch der Diskussionstoff für die eher der Kaderschmiede zugeneigte Fraktion der Linken. Dass Lenins Worte zu Traktoren wurden, wie es da im Titelstück heißt, ist dann wohl eine klare Zurückweisung der Worte Stalins: „Es ist nicht schwer zu begreifen, dass, wenn die Sprache materielle Güter erzeugen könnte, die Schwätzer die reichsten Menschen in der Welt sein würden.“ Dies nur als Hinweis gedacht…
Jan St. Werner dagegen scheint schon im Stadium der Lebenswerk-Präsentation angekommen zu sein. Nachdem er in letzter Zeit eher durch publizistische und kuratorische Tätigkeit von sich reden machte, kann man auf Queries nochmal all die vergriffenen und nicht publizierten Stücke seines nur zu lobenden Projektes Lithops bestaunen und sich in Nostalgie ob der schönen Pluckerbeats ergehen. Da hat jemand eine Sound Signature gefunden.
Das haben This Heat natürlich nicht mehr nötig. Nachdem sie in den späten 70ern/frühen 80ern so ziemlich den gesamten MathRock und Post-Rock vorweggenommen haben, wurde es dann wohl auch mal Zeit für das 6CD-Boxset. Glückwunsch und weiter im Text.
Ohne Hommage scheint es auch in der experimentellen Musik nicht mehr zu laufen. Im Falle von Jazkamer heißt der Geehrte Lou Reed, dessen „Metal Machine Music“ außer dem Albumtitel wohl nur die inflationäre Verwendung von Gitarren mit dem Werk von Lasse Marhaug und John Hegre gemeinsam hat. Für dieses Album holte man sich Verstärkung aus der BlackMetal-Szene Norwegens und so klingt’s dann auch. Das Titelstück kommt meiner Vorstellung von Metal im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit auf jeden Fall recht nahe. Sehr schön.
Nach soviel Krach noch ein wenig Beschaulichkeit. Vetiver wurden in einem NYTimes-Artikel letztens ausgiebigst gewürdigt. Da diese Musik auch nach Jahren des Erfolges in den USA maximal eine kleine Notiz in der Intro bekommt, von Posterboy Devendra Benhart mal abgesehen, ist den Amerikanern eigentlich nur alles Gute zu wünschen. Mit dem kommerziellen Erfolg wird es wohl trotzdem nichts werden…
In Allgemein on Juni 30, 2006 at 9:06
Was für ein Tag. Robert Gernhardt ist gestorben, draußen liegen sich die Menschen in den Armen. Gut, dass der Verstorbene sozusagen präletal noch die passenden Worte gefunden hat:
Fliegengedicht
In dieses Volk hineingeborn -
was hab ich in dem Volk verloren?
In diesem Volk, wo morgens die Getretenen
ihrem Spiegelbild schwören: Schluß mit dem
Stiefellecken, heute müssen Köpfe rollen
Schluß Schluß Schluß
In diesem Volk, wo mittags der Glanz der
frischgeleckten Stiefel all diejenigen blendet,
die sich die Visagen der Treter einprägen wollen
Glanz Glanz Glanz
In diesem Volk, wo abends die randvollen Gläser
die Angst der Köpfe der Getretenen vor dem
Rollen auslöschen sollen
Angst Angst Angst
In diesem Volk bin ich daheim.
So spricht die Fliege auf dem Leim.
In Allgemein on Juni 29, 2006 at 9:36
Meine Lieblingseigenschaft von Web 2.0 ist seine sprachliche Produktivität. Innerhalb der Folksonomy gibt einen long tail von Begriffen, die mir genausoviel Freude bereiten wie ein Schluck kühler Orangina. Nur Freedbacking finde ich ein wenig verwirrend. Dachte ich erst an einen taktischen Spielzug, später an eine Art von non-safe Sex und zu guter Letzt an das Ablegen von Kleidung, um den darunter liegenden Schwimmanzug zum Vorschein kommen zu lassen, erscheint mir seine letztendliche Bedeutung doch eher so, wie es das etwas unsensible compounding schon andeutet: wie Fanta.
del.icio.us: freedbacking
—–
In Allgemein on Juni 26, 2006 at 10:56
Puh, ist das ein Passig-Herzen heute in den Medien. Ist aber auch verdient. Weil mir Spielverderbertum zu billig scheint, Negation zu adornitisch und weil ich gerade ein wenig Lust habe, Sachen einfach mal gut zu finden, hier noch das umwerfende Selbstportrait der Autorin.
Hach!
—–
In Allgemein on Juni 26, 2006 at 3:01
Dass ein wenig Pech auch durch fortgeschrittene Meditation über Ursache des Pechs nicht gelindert werden dürfte, für diese Einsicht hat Kathrin Passig immerhin den Bachmann-Bewerb gewinnen dürfen.
Trotz allem hat mir mein heutiges Zugverspätungsunglück zu interessanten Einsichten über die menschliche Bedingung verholfen. Zum einen habe ich gelernt, dass im Moment der tiefsten Verzweifelung über das Nichteinhalten des Fahrplanes aus allen Menschen plötzlich Brüder werden, vereint im Zorn auf den anonymen Feind Deutsche Bundesbahn.
Ok, das war gelogen, das wusste ich schon.
Aber wirklich neu war mir, dass ich einen Gesprächspartner älteren Kalibers mit einer Anekdote beeindrucken konnte, die mir eigentlich nur aufgrund ihrer Absurdität (alltagssprachlich dies, nicht im Theaterkritiker-zur-Weißglut-reizenden Sinne gemeint) im Gedächtnis geblieben ist:
„Und Cruyff, der Fußball-Genius, tigerte in der Nacht vor dem Finale qualmend auf und ab und erschien leichenblass zur Seitenwahl. „Er spielte lausig“, schreibt Kok. Eine Titelstory der Bild („Cruyff, Sekt, nackte Mädchen und ein kühles Bad“) war Auslöser der Unpässlichkeit. Die Oranje-Stars hatten mit Groupies am Pool gefeiert. Nach dem Bericht musste der Spielmacher in langen Telefonaten seine Frau beruhigen. Michels witterte eine Kampagne deutscher Medien und sprach nurmehr Holländisch. „Krieg“, sagt Kok, sei damals eine Lieblingsvokabel des „Generals“ gewesen.“
—–
In Allgemein on Juni 6, 2006 at 11:23
Nachteil des Major-Deals oder Adbusting? In der Niveawerbung lief gerade „Deceptacon“ von Le Tigre im Hintergrund, aber nur diese Stelle: „everything you think and everything you feel is alright, alright, alright, alright, alright.“
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on Juni 6, 2006 at 1:46
In Allgemein on Mai 30, 2006 at 7:44

Eine durchaus interessante Übersetzung für die Leserschaft des NYT Magazines, die aber bestimmt verstanden hätte, wenn der entsprechende Autor auf den Grund von Gustav Mahlers Präsenz auf der Pausen-PA eingegangen wäre. Steven O’Malley arbeitet nämlich zur Zeit mit Gisele Vienne, Peter Rehberg und Dennis Cooper an einer Version von Mahlers Kindertotenlieder, erste Skizzen kann man in Coopers Blog betrachten. Was einen an der Physikalität von Klang interessierten Musiker, eine Choerografin, einen Laptop-Musiker sowie einen durch Punk beeinflussten Autor an einem Thema der Romantik interessiert, ist mir allerdings noch nicht so ganz klar. Da wird wohl Dietmar Dath in die Bresche springen müssen.
Maple Leaf
In Allgemein on Mai 22, 2006 at 1:00
Besonders zu Dank verpflichtet bin ich den Labelchefs dann auch für ihren Link zum Tokafi-Fanzine aus Münster. Wer sich also ärgert, dass Skug nur zweimonatlich erscheint, Auf Abwegen noch seltener und dass Dan Warburton seine Texte für The Wire nicht bei Paris-Transatlantic einstellt, dessen Zeit sollte damit eigentlich gut genutzt sein.
—–
In Allgemein on Mai 10, 2006 at 4:12

1. Mit U. zusammen einen gemütlichen Abend im Trauma beschallen
2. Nach über 10 Jahren wieder mal Ulysses lesen
3. Meiner Schwester beim Umzug helfen.
4. Das Season-Finale von Veronica Mars gebührend begehen
5. Sich fragen, wann und für wen denn die Studiengebühren gelten werden…
It’s all heart and all facts
In Allgemein on Mai 3, 2006 at 1:58Ehrlicher Seitenläufer, Elfmeter, bla, bla
In Allgemein on Mai 1, 2006 at 10:05Die FAS ist eine meiner Lieblingszeitungen. Warum? Nirgends bekommt man einen ungeschönteren Einblick in die Köpfe junger mobiler Standortfans. Der Gesellschaftsteil macht auf mit der praktischen Drogenberatung und schließt mit der Typberatung im Hinblick auf Sommerhüte. Rein sommerhuttechnisch bin ich übrigens ein Herbsttyp, stelle ich fest. Das wöchentliche Highlight der Gastrokritik, die sich in erster Linie durch das assoziierte Foto des Kassenbons auszeichnet, brauche ich vermutlich nicht mehr zu erwähnen. Doch diese Woche ist der sonst so trockene Sportteil das Highlight des Frankfurter Blattes. In einem in die Tiefe gehenden Interview, das die Frage nach seinem Parkplatz leider ausklammert, erklärt eine „der erfahrendsten Kräfte seiner Gilde“, der Schiedsrichter Herbert Fandel, die Sitten des Grüns unter den Bedingungen mobilen Arbeitskrafteinsatzes:
„FAS: Dann gibt es die Fallsucht in deutschen Stadien, meist dramatisch vollzogen von den Spielern.
Handel: Ich würde das nicht dramatisieren wollen. Natürlich haben diese Dinge in den vergangenen Jahren zugenommen, vielleicht liegt es an den Einflüssen aus anderen Fussballkulturen.“
Ah, jetzt habe ich es begriffen. Der deutsche Fussballer kämpft, bis ihm die angeschwollene Halsschlagader die Luft abschnürt aber ohne äußere Einwirkungen umfallen, das tut er nur, wenn er Frank Mill heißt und schon auf dem Bolzplatz neben einer Menge Industrieabgase schlechte Einflüsse eingeatmet hat. Oder, um Wiglaf Droste zu paraphrasieren: „Wenn keiner mehr steht, steht die Identität.“
Powered by Bleezer
—–
In Allgemein on April 28, 2006 at 1:43

2. Im Bookshop war reichlich William Burroughs erhältlich.
Ist es da ein Zufall, dass ich gerade danach entdecke, dass der 80er Kultfilm „Decoder“ (mit Burroughs, FM Einheit, Genesis P-Orridge) als CC-lizensierter Download verfügbar ist?
In Allgemein on April 26, 2006 at 11:06
Liebe punkrockige Nachbarn,
auch wenn ich dem Angebot, euren nächtlichen Gesprächen aufmerksam zu lauschen, nur wenig Interesse entgegenbringen kann, lieber als diese „Teenager“ seid ihr mir immer noch:
Identity Politics-Welcher Typ von Prekarisierung könnte dein Herzblatt sein?
In Allgemein on April 25, 2006 at 8:03
Finde es hier heraus. (pdf)
—–
Nie um eine faule Ausrede verlegen…
In Allgemein on April 25, 2006 at 5:07Nachdem mich letztens jemand netterweise auf diese Sammlung von Zizeks Essays hingewiesen hat, hab ich mich dann auch mal gefragt, ob er eigentlich in irgendeiner Form mit Laibachs NSK assoziiert gewesen ist (er war’s!). Laibach? NSK? Man drücke „Play“….
PS: Hier das Original. Vielleicht fällt ja jemandem die Gemeinsamkeit auf.
In Allgemein on April 8, 2006 at 7:10
Höflich aus Prinzip=Anders als lustig.
In Allgemein on April 5, 2006 at 6:21Wiglaf Droste meinte einmal, das Anmaßende an Männergruppen sei einfach nur der Umstand gewesen, dass Männer auch noch dafür belohnt werden wollen, wenn sie das Normalste der Welt äußern, nämlich, dass auch sie Gefühle besäßen und dieser Vergleich erinnerte mich an das Konzert gestern abend.
Natürlich geht es auch anders. Mt. Eerie, zum Beispiel, der ehemalige Bassist der Microphones, schafft es mit einer einzelnen Gitarre und seiner Stimme eine Stimmung einzufangen, die ich als sehr beklemmend intim bezeichnen würde. Vielleicht bekommt man das ja auch mal in Deutschland zu hören.
Powered by Bleezer
—–
Metaphors we live by: “Liberal Communism”
In Allgemein on April 2, 2006 at 5:19Comment écouter ensemble
In Allgemein on April 1, 2006 at 9:36
Powered by Bleezer
—–
If you don’t think that Paris is made for love-give Paris one more chance!
In Allgemein on März 28, 2006 at 4:18—–
22:50-Eiskalt überrascht
In Allgemein on März 23, 2006 at 11:06Rip it up #1
In Allgemein on März 15, 2006 at 1:00Für die Dauer meiner Lektüre von Simon Reynolds absolut fabelhaftem Buch „Rip it up and start again“ hier ein kleines Begleitprogramm.
Heute: Devo kriegen den Hals nicht voll
—–
I’m going to the funeral and I’m never coming back
In Allgemein on März 9, 2006 at 1:03
Als ich heute vom Tod Ivor Cutlers erfahren habe, wurde mir schnell klar, dass mir jemand fehlen würde, von dem ich nie zuvor gehört hatte. In meiner Vorstellung ist Cutler so etwas wie der Großvater von Daniel Johnston und Jonathan Richman, denen er seine Eigenschaft vererbt hat, mit wenigen Worte auszudrücken wie traurig ein liebevoller Witz manchmal sein muss. Hoffentlich sitzt er jetzt mit Derrida, Freud und Kafka über einem guten Essen zusammen am Tisch damit sie sich gemeinsam darüber kaputt lachen können, was die Welt, die sie nicht immer gut behandelte, nach ihrem Tod mit ihnen anstellt.
—–
Warum heißen eigentlich nicht alle Wiglaf ?
In Allgemein on März 6, 2006 at 11:10Sonntag abend dann also zu Wiglaf Droste. Lange hab ich ihn verschmäht, bin nicht mehr jeden Freitag auf die taz-Seite um seine Kolumne zu lesen. Wozu auch, so langsam bin ich alt genug, Peinlichkeiten selbst zu erkennen, eigene Persönlichkeitsmerkmale einmal ausgenommen. Dann an eine Formulierung von Dietmar Dath erinnert: „Droste braucht man um Leute zu ärgern.“ Stimmt irgendwie, seitdem führe ich auch wieder Buch über alle, die irgendwie Oliver oder Olivia oder Olivier oder so heißen. Und soviel kann ich verraten: an Oliver Kahn habe ich dabei noch nicht gedacht.
I’m a person just like you, but I’ve got better things to do ?
In Allgemein on Februar 23, 2006 at 10:20
Mein Blog und der amerikanische Indierock haben eine Gemeinsamkeit. Trotz Kritikerlobs agieren wir weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie meine Blogcounter.de-Statistik und das mit ca. 30 zahlenden Gästen spärlich besuchte Sam Prekop-Konzert vom letzten Herbst wohl beweisen sollten. Gerne würde ich Felix Klopotek in unsere paradigmatische Kette einreihen, aber leider hat er mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann halt beim nächsten Mal. Das wird es bestimmt geben.
Putting the I back in indie…
In Allgemein on Februar 13, 2006 at 10:58Hallo,
alle, die am 25.2. 2006 noch keinen Termin in ihrem Kalender stehen haben, sind hiermit herzlich eingeladen. Simon von urbanprovince und Martin vom lichter-fanzine haben weder Kosten noch Mühe noch andere Widrig-, Unstimmig-, Schwierigkeiten oder Endgegner gescheut, um dieses fabelhafteste Event auf die Beine zu stellen.
Ort des Geschehens ist das G-Werk zu Marburg und zu Tanz und Ringelreihn spielen auf: THE PLANE IS ON FIRE, JULIUS, ALCOHOLIC SUNRISE sowie des Autors’ ITEM. Ich hoffe auf reges Erscheinen…
—–
In Allgemein on Februar 6, 2006 at 9:37
Noch mehr Susan…
In Allgemein on Februar 1, 2006 at 1:32
Das letzte halbe Jahr wird als Popkulturkritikkritik-Ding in zahlreichen „Ich war dabei“-Büchern alternder Männer am Anfang der Lebensmitte seinen Platz gefunden haben. Nachdem Tim Stüttgen bereits mehrfach Bilanz seiner Journalisten-Karriere gezogen hat, äußert sich heute Andreas Hartmann:
“ Popjournalismus, so wie wir ihn kennen, hat stets etwas mit Besser- und Bescheidwissen zu tun, es wird ja geradezu verlangt, meinungsstark und als Rechthaber aufzutreten, in der Poprezeption ist der Auftrumpfer König. Logisch, dass sich vor allem Jungs scharenweise dazu berufen fühlen, von sich und ihren Geschmacksurteilen zu erzählen. Dass unter diesen Bedingungen Mädchen im Popjournalismus nicht mitmachen wollen bzw. dürfen, ist nur eines der Symptome für die Krise, in der dieser steckt. Was sonst alles schief läuft, immer mehr unhinterfragt hingenommen wird oder ganz entsetzlich ist, das wird in den unterschiedlichen Essays des »Popjournalismus«-Readers immer wieder angesprochen.“
Herr Hartmann hat dieser Problemlage dann auch gleich noch etwas hinzuzufügen, die Popjournalisten gehen nämlich nicht mehr vor die Tür und wenn doch endet der Radius am Briefkasten mit neuen Promo-CDs:
„Um das »Andere« geht es hier längst nicht mehr, obwohl das behauptet wird, über Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, Tomte und die neue Platte des Rappers mit noch mehr Schussnarben als 50 Cent berichten in Wahrheit längst auch die Feuilletons, und meist noch besser. Andererseits gäbe es das wirklich »Andere« ja noch. Besser gesagt: Es gibt es mehr denn je. Davon kriegen jedoch nur noch diejenigen etwas mit, die Tag und Nacht in Internet-Tauschbörsen herumkramen oder den englischen Wire lesen. Oder echte Special-Interest-Popmagazine. Im Fachmagazin für HipHop, Reggae, Jazz oder der De:Bug, die im März ebenfalls ein Jubiläum und ihre hundertste Ausgabe feiert, hat man zumindest noch den Anspruch, immer wieder Neues zu entdecken und Platz für Acts, Szenen und Phänomene freizuschaufeln, die den Feuilletons und den Popmagazinen mit subkulturellem Allgemeinheitsanspruch zu abseitig sind. „
Für diese Worte bin ich ihm dann doch dankbar, endlich mal einer der sagt, dass man hier, hier und hier interessanter über ……………… informiert wird als woanders. Und hier und hier und ebenso auch hier und……
—–
Schwitt’R’us?
In Allgemein on Januar 31, 2006 at 1:27
Neulich habe ich in einem weltbekannten Klangklötzchenschieber-Forum einen schwedischen Musikstudenten kennengelernt. Er würde einen Essay über Matmos schreiben, ob ich ihm weiterhelfen könnte. Hab ich natürlich getan. Nicht dass ich wirklich ein Fan von dieser CultStud-Schreibe über Pop wäre, die darauf hinausläuft, im Bravo-Leserbrief-Stil die Zitate auf den ersten beiden Blumfeld-Platten zu identifizieren, aber Matmos…..das ist was anderes.
Zwar sind auch Drew Daniel und Martin Schmidt Gesandte im Dienste der Bricolage, doch wo Blumfeld den Bücherschrank der Eltern nach Punchlines geplündert haben, haben Matmos einfach mal das Umblättern mit dem Sampler archiviert. Und das war nur der Anfang, es folgten Hurdy-Gurdys, Liposuktionen und ein Theremin, das von einem Glas voller Schlangen gespielt wurde.
Wer wissen will wie das klingt und warum man den Darmtrakt einer Kuh nicht mit auf Tour nehmen kann, sollte sich das umwerfend tolle Videoportrait ansehen, das Jon Whitney für Brainwashed gedreht hat.
—–
In Allgemein on Januar 24, 2006 at 8:20
„In the Wassertorstrasse one week was much like another. Our leaky stuffy little attic smelt of cooking and bad drains. When the living-room stove was alight, we could hardly breathe; when it wasn’t we froze. The weather had turned very cold.“
(C.Isherwood: Goodbye to Berlin)
Ebenfalls aus Berlin, aber herzerwärmend: der Staubgold-Podcast.
—–
Ma’boro Men?
In Allgemein on Januar 13, 2006 at 1:00Dieser Mensch betet für Elfmeter
In Allgemein on Januar 8, 2006 at 10:50Ein besonderes Highlight am Leben in mittelhessischen Bergdörfern ist folgendes: Selbst bei einem harmlosen Spaziergang findet man mit großer Wahrscheinlichkeit ein Fotomotiv.

—–
In Allgemein on Dezember 11, 2005 at 2:15

Gut, dass man dran erinnert wird. Bald ist Weihnachten!
—–
Zitierfähig
In Allgemein on November 21, 2005 at 1:31„There is a little academic subindustry, not to mention a species of the chattering classes, that roots itself intellectually in the observation that the Inuit language has many more words for snow than the English language.“ (Currie, Mark. Difference. London: Routledge, 2004. 10)
Das ist doch mal ein Wort. Auf gleiche Weise hat es doch auch schon Barbara Cartland zu akademischer Berühmtheit gebracht. Also den Himmel über euch abgesucht nach moralischen Gesetzen in euch, vierfach phonetisierbaren chinesischen Schriftzeichen und dem Vertrauen in die Erzählung, aber nicht in den Erzähler.
Die beste Einsendung wird mit einer vom Autor signierten Reclam-Werksausgabe der Schriften von Erasmus von Amsterdam belohnt.
—–











