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Archive for the ‘Buchstaben (verlegt)’ Category

Was Elite auch bedeutet…

In Buchstaben (verlegt) on Juli 2, 2008 at 6:29

…die Möglichkeit zu erhalten, einen ziemlich öden Text auf jeden Fall veröffentlichen zu können.

Selbsterkenntnis

In Buchstaben (verlegt) on Juni 27, 2008 at 6:02

Als der Juror beim Bachmannpreis „Charlie Chaplin“ auf französisch aussprach, musste ich dann doch kurz schmunzeln.

Frühlingserwachen

In Buchstaben (verlegt) on April 3, 2008 at 1:53

Gestern lange mit G. telefoniert und dabei hiervon erfahren:

Der Prager Frühling markierte also den Bruch mit den archaischen Sozialismusvarianten der Arbeiterschließfächer mit angeschlossener Kleingartensparte und jahrelanger Wartezeit auf den Trabbi. Es war zugleich der Bruch mit einer paternalistischen Sozialismuskonzeption, die das Ziel der Umwerfung aller Unterdrückungsverhältnisse aufgegeben und statt dessen auf gedankliche Uniformen und kulturelle Rangabzeichen gesetzt hatte.Wir, die Redaktion des prager frühling und nicht nur wir, stehen auch heute für diesen Bruch. Die Linke in der BRD hat in den letzten drei Jahren enorm viel erreicht.

Hüstel. Angeblich soll das so eine Art Neon für LinksparteilerInnen werden, „Releaseparty“ beim Castorf einbegriffen. Wo aber lernt man eigentlich diese Sozialkundeprosa?

Querwurzel

In Buchstaben (verlegt) on April 3, 2008 at 1:21

Helmut Höge schreibt über einen anderen Helmut und bei dieser Gelegenheit erfährt man: über den gibt es wohl schon länger eine Aufsatzsammlung.

Irgendwann….

In AgitProp, Buchstaben (verlegt), Schnitt on März 27, 2008 at 1:24

…muss mal jemand einen allumfassenden Essay über SF und Marxismus schreiben.

Glückwunsch

In Buchstaben (verlegt) on März 11, 2008 at 4:41

Wow. Missy Magazine hat also gewonnen – 25.000 Euro. Was sie damit anstellen, kann man dann im Herbst am Kiosk sehen. Ich freu’ mich schon. (via de-bug)

In Buchstaben (verlegt) on März 10, 2008 at 1:47

Siamese Twins?

In Buchstaben (verlegt) on März 9, 2008 at 11:04

Das ist also das Youtube für Text. Was aber ist die Schriftversion von Lipsync-Videos?

In Buchstaben (verlegt) on März 8, 2008 at 12:29

Ach ja – wo hier (und vermutlich auch woanders) gerade hercules and love affair auf Dauerrotation läuft, noch ein Hinweis auf den Essay über Anthony von Erik Steinskog in Trikster.

In Buchstaben (verlegt) on März 2, 2008 at 7:08

Ich auch!

In Buchstaben (verlegt) on Februar 29, 2008 at 12:11

In Buchstaben (verlegt) on Februar 25, 2008 at 10:28

[/mood: bockig]

„Trust the tale, not the teller

[/mood: zigarette danach]

Not dazed, but confused

In Buchstaben (verlegt) on Februar 11, 2008 at 2:01

Kein Indexeintrag für „subculture“ in The New Sprit of Capitalism?

In Buchstaben (verlegt) on Januar 17, 2008 at 3:28


Dass Zizek ein Vielschreiber ist – geschenkt. Aber dass man trotzdem jeden Tag einen Text von ihm veröffentlichen kann?

In Buchstaben (verlegt) on November 11, 2007 at 12:04

Ja, glücklicher Zufall. Erst versüsst einem Sonja mit einer schon lange fälligen Abrechnung mit unispirierten Debatten das Frühstück, dann gibt es bei Dennis Cooper einen Link zum wunderbaren Queer Zine Archive Project.

ohje

In Buchstaben (verlegt) on Oktober 28, 2007 at 11:03

Yes, it’s true. Stylus will no longer be publishing after October 31. Stay tuned next week for some special programming.

Oh verdammt, das ist aber keine gute Nachricht!

D-evolution

In Buchstaben (verlegt) on August 26, 2007 at 3:56

Manchmal muss man der Spex einfach dankbar sein für ihre Lektionen in Demut. Deshalb an dieser Stelle auch keine bösen Worte, sondern Empathie.

War bestimmt schwer, das Wortlaut-Interview mit dem Apple-Sprecher für die aktuelle Ausgabe in dieser Form autorisiert zu kriegen. Vielleicht könnt ihr ja eure Fragen zur Umweltbilanz des Konzerns, den kostenpflichtigen Updates von MacOs und die Frage, wie man es schafft, mit einem technisch rückständigen Produkt soviel Resonanz unter Journalisten zu erzeugen, bei Gelegenheit anonym irgendwo im Netz veröffentlichen. Nur mal so, unter uns Interview-Schreibern, ne?

Allein im Weltenrund

In Buchstaben (verlegt) on August 24, 2007 at 11:24

Living in a box

In Buchstaben (verlegt) on August 11, 2007 at 5:27

Magazine zu mögen ist leichter Wohlgenuss.

und als nächstes…Liebe

In Buchstaben (verlegt) on Juli 22, 2007 at 11:37

Ein schöner Eintrag von Momus heute…hab mich so was ähnliches auch schon gefragt. (hier jetzt einen Rant über die Akademisierung von Theorie einfügen und danach an Sylvere Lotringer denken)…übrigens wohnen Matmos jetzt in Baltimore, ob die wohl auch mal bei „The Wire“ auftauchen? Wusste außerdem gar nicht, dass es jetzt „Dickens World“ geben soll – ob man da wohl an langen Holztischen aus dem Blechnapf essen muss?

In Buchstaben (verlegt) on Juni 30, 2007 at 8:46

Buchstabierwettbewerb

In Buchstaben (verlegt) on Juni 30, 2007 at 3:26

Herr Anz würde ja immer den Eustress loben, hat mir zu lang vergangenen Studienzeiten mal jemand gesagt, als ich über zu viel Arbeit klagte. Heute ist das nicht mehr nötig, denn Klagenfurt erlebe ich im nachgeschalteten Best-Of per Stream. Und stelle fest, Jörg Albrecht ist ein niedlicher Prätentiöser, Silke Scheuermann klassisch elegant und Peter Licht wohl erwähnenswert, aber Iljoma Mangold, der ist nicht locker genug. Warum?

Ich bin ja so phonozentrisch dass sich selbst Derrida schwer tun würde.

Derrida hat allerdings noch kein ich getroffen.

In Buchstaben (verlegt) on Juni 26, 2007 at 11:55

In Buchstaben (verlegt) on Juni 12, 2007 at 5:41

Jetzt wird der Hype wohl so richtig in Fahrt kommen.

In Buchstaben (verlegt) on Mai 19, 2007 at 9:56

Oh, der Guardian hat eine neue Frontpage…sieht gut aus

In Buchstaben (verlegt) on April 13, 2007 at 8:51

Sind wir noch zu retten?

Geheimniskrämerei gibt es zwar genug, aber allgemein ist mir schon irgendwo klar, dass die geneigte Leserschaft dieser Zeilen in der Regel nicht für die Meinung meines Brötchengebers bezahlt. Und für meine erst recht nicht. Aus diesem Grund liest man dann lieber eine von der SPD und einem Kölner Großverleger gehaltene Prä-Kompakte, ein bundeslandgleiches Blatt, dessen Herausgeber nur ein Minimum für Gesellschaftstheorie übrig hat oder eine Zeitung aus dem Freistaat Bayern, die früher auch mal über Landesgrenzen geschaut hat.

Womit wir auch gleich beim Thema wären. Dass die taz die einzige Überregionale in NRW ist, ist vermutlich eins der bestgehüteten Geheimnisse zwischen Rhein und Rothaargebirge. Wie lange sie es bleibt, allerdings nicht. Bis zum 30.6.2007 müssen 1.000 neue Abos gewonnen sein, sonst ist der Ofen aus. Deshalb an dieser Stelle einmal Werbung: für das nrw-Abo, den Blog und 15 Arbeitsplätze im schönen Düsseldorf.

„Ist der noch zu retten?“, fragt ihr euch jetzt hoffentlich. Ja, aber nur wenn…na, ihr wisst schon.

In Buchstaben (verlegt) on April 10, 2007 at 11:33

In Buchstaben (verlegt) on April 9, 2007 at 7:45

Ok, irgendwo ist da ein Bug im Thunderbird-RSS, so dass es ein wenig gedauert hat, bis ich merkte, dass mir Herr Le-F ein Stöckchen zuwarf. Das ist nett, da gebe ich doch gerne Auskunft.

1. Gebunden oder Taschenbuch?
   Das Buch ist nur bei den Christen die Botschaft, von daher ist es mir relativ egal. Nur mit PDF mag ich mich nicht so recht anfreunden.

2. Amazon oder Buchhandel?
   Auch hier gilt die goldene Regel: Spiele nicht das eine gegen das andere aus. Für den Liebhaber englischsprachiger Literaturen ist Amazon fast immer die erste Wahl, schon alleine wegen des riesigen Gebrauchtangebots an vergriffenen Ausgaben. Ansonsten: Bücherkauf ist Vertrauenssache.

3. Lesezeichen oder Eselsohr?
   Meine Eselsohren sind meistens nicht an den Stellen, an denen ich zu lesen aufgehört habe. Als Lesezeichen dient mir aber fast alles: Post-Its, alte Kassenbons, Stifte, Karteikarten mit nicht mehr benötigten Lateinvokabeln

4. Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
   Da ich nicht Foucault bin, hier nur eine kurze Antwort. Geordnet, aber nicht mit System.

5. Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
   Behalten. Wegwerfen kommt gar nicht in Frage, meine Verkäufe sind nur mäßig erfolgreich gewesen. Verschenken ist immer eine gute Option, gerne auch das absichtliche Vergessen.

6. Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
   Manchmal mach ich sogar einen Schutzumschlag um das Buch. „Geschichte und Klassenbewusstsein“, z.B., steckt aufgrund seines fragilen Einbands in einer blauen Hülle.

7. Kurzgeschichten oder Roman?
   Man verschone mich mit diesen scheinbaren Widersprüchen. Bei TC Boyle lieber die Kurzgeschichte, bei Nabokov lieber den Roman. Bei Hemingway kann ich auf beides verzichten.

8. Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
   Lieber eine Sammlung, monothematische Anthologien sind mir ein Gräuel.
9. Harry Potter oder Lemony Snicket?
   Daniel Handler ist einer meiner Lieblingsautoren und „The Basic Eight“ ein super Kinderbuch für Erwachsene-also: Lemony Snicket. Warum kann man eigentlich nicht „Alice im Wunderland“ antworten?

10. Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
   Müdigkeit ist aller Kapitelende Anfang

11.“Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
   “Es war einmal eine dunkle und stürmische Nacht“-leider gibt es kein Buch, das so anfängt.

12. Kaufen oder Leihen?
   Keine Frage des Prinzips, sondern des Geldbeutels.

13. Neu oder gebraucht?
   Ich besitze eine ein paar Bände der Reihe „Gesellschaft“, die ich noch nie gelesen habe. Generell aber mag ich gebrauchte Bücher ebenso wie Neue.

14. Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
   Bestsellerliste ist eigentlich kein Kaufargument aber auch nichts, was gegen ein Buch spricht. Rezension mag ich und schreibe ich ja auch selbst manchmal welche. Empfehlung und Stöbern sind da aber gleichwertig.15.

15. Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
   Cliffhanger? Wer immer sich die Idee ausgedacht hat, man müsste LeserInnen, um sie zum Kauf des nächsten Buchs der Reihe zu animieren, eine unabgeschlossene Handlung vorsetzen, dieser Person wünscht man eine ganze Menge an Fiesheiten an alle nur erdenklichen Körperteile.

16. Morgens, mittags oder nachts lesen?
   Am liebsten eigentllich immer. Leider muss man ja auch essen und für die eigene Reproduktion sorgen.

17. Einzelband oder Serie?
   Och, muss ich mich da so festlegen?

18. Lieblingsserie?
   Die fünf Bücher des „George Miles Circle“ von Dennis Cooper. Außerdem: Das Kapital, Band 1-3 und Foucaults „Sexualität und Wahrheit“

19. Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
   Eine Gedichtanthologie von Ron Winkler, aber nur weil sie gerade erst erschienen ist.

20. Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
   Dietmar Daths „Dirac“

21. Welches Buch liest du gegenwärtig?
   “Black Swan Green“ von David Mitchell und diesen kleinen Band über Operaismus aus dem Schmetterlingverlag. Ich muss aber auch eine Menge Zeitung lesen…

22. Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
   Vladimir Nabokovs „Ada“

In Buchstaben (verlegt) on März 25, 2007 at 3:24

Es ist schön dort drüben beim jpgmag.

..gähn…fat.. bitch

In Buchstaben (verlegt) on März 1, 2007 at 11:13

Ok, nach getaner Arbeit gerade noch schnell am Bahnhofskiosk gewesen und die neue Spex gekauft. Kurzkritik: Hochglanz macht fiese Fingerabdrücke, Themenauswahl super langweilig, leider damit schon den Superlativ verschossen. Schreibe ist auch nicht besser. Am interessantesten ist noch der Pulli von Tobias Rapp, dessen Artikel über LCD Soundsystem aber auch nicht verrät, warum man dafür in NYC HipHop studiert haben muss. Gehe jetzt mal wieder bei Popmatters reinschauen.

In Buchstaben (verlegt) on Februar 27, 2007 at 11:23

In Buchstaben (verlegt) on Februar 9, 2007 at 12:57

In Buchstaben (verlegt) on Februar 7, 2007 at 10:05

Robert Misik, Ladies and Gentlemen.

In Buchstaben (verlegt) on Dezember 28, 2006 at 12:29

Nachdem ich schon Angst um Paul Austers schriftstellerische Fähigkeiten hatte, scheintTravels in the Scriptorum“ wieder interessant zu werden.