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Archive for the ‘Schnitt’ Category

Irgendwann….

In AgitProp, Buchstaben (verlegt), Schnitt on März 27, 2008 at 1:24

…muss mal jemand einen allumfassenden Essay über SF und Marxismus schreiben.

They take away the rides from all the kids

In Schnitt on März 17, 2008 at 10:22

Meine Lieblingszene in Gus van Sants wundervollem Skaterfilm „Paranoid Park„. Ein Polizist kommt in die Schule und spricht zu den versammelten Skatern:

„I want to get to know your skateboard community.“
- „We’re not a community. We don’t even know each other.“

In Schnitt on Februar 28, 2008 at 2:52

Wer schon immer mal wissen wollte, warum George der beste Beatle ist, der möge doch gerne mal bei Ian Svevonius’ Kaffeehausgesprächen vorbeischauen.

Deutschland-Start, anyone?

In Schnitt on Februar 27, 2008 at 8:47

In Schnitt on Januar 22, 2008 at 3:31

This is how he walked on the moon

In Schnitt on Januar 22, 2008 at 3:11

Premiere auf der Berlinale.

Free Willy?

In Schnitt on November 13, 2007 at 2:19

Import/Export

In Schnitt on November 7, 2007 at 11:26

Karg ist es immer in den Filmen von Ulrich Seidl immer. Karg und voller Leben. Seidl lässt seine Protagonisten nie alleine im Close-Up stehen, der Raum ist ihr ständiger Begleiter, was vielleicht ihre Unbehaglichkeit erklärt. Denn Seidls Räume und Orte sind zigfach verviefältigt in unseren Städten zu sehen – das Unheimliche ist ihre Heimeligkeit.

Helden wie der

In Schnitt on September 26, 2007 at 9:53


Nein, nicht Chuck Norris, nicht Chuck Palahniuk, Chuck ist der wichtigste Chuck von allen. Denn Chuck ist Bedenkenträger (Frauen!) und Geheimnisträger (CIA! NSA!) in einem. Und mal wieder einer dieser „Vom-Normaloser-zum-Superhelden“-Figuren, die man in seinem ideologiekritischen Hirn gleich mit billiger Popmythologie von Rags and Riches gleichsetzen möchte. Würde auch ganz gut klappen, wenn zum Superhelden irgendwie die kreuzdumme Existenz nicht immer auch dazugehören würde. Clark Kent leidet unter Liebeskummer, Peter Parker kann Hormone und Heldentum auch nur schwer in Einklang bringen. Und Chuck? Der muss am Ende von Folge 1 auch wieder im Buy More arbeiten gehen. So sind die Superhelden dann auch immer gleich unter uns – nach Chuck sendet NBC übrigens Heroes. Da macht der Wochenanfangsarbeitstag doch gleich doppelt so viel Spaß. Und am Dienstag ist der weiße Kragen wieder sauber!

In Schnitt on September 20, 2007 at 11:52

In Schnitt on September 3, 2007 at 10:22


Dexter geht in die zweite Runde, neuer Stoff also für die inspirierten AutorInnen von FanFic. Vielleicht stürzen sich dann auch mal die Kritiker auf ihn. Nur damit der Knörer nicht so alleine ist.

Vollmundig

In Schnitt on August 23, 2007 at 12:33


„The way it makes me run out of things to say about it, and only feel the need to see it again,“ sagt Steve Shaviro über „Brand upon the Brain!

In Schnitt on August 18, 2007 at 2:04



Leider ohne Untertitel (via Foucault-blog)

In Schnitt on April 6, 2007 at 4:04

Gelebter Widerspruch? Psychologischer Realismus? Prairie Postmodernism?

In Schnitt on Februar 4, 2007 at 11:16

The Wind that shook the Barley did not touch my heart

In Schnitt on Dezember 26, 2006 at 12:36

Gut, mal wieder einen Film von Ken Loach gesehen. Offensichtlich kommt antiimperialistische Folklore mit leicht zu durchschauender Familiensymbolik gut bei Festival-Jurys an. Könnte aber auch gegen das Cannes-Festival sprechen. Heroismus ist auf jeden Fall nicht meins. Ein idealistischer Bruder wird von einem anderen idealistischen Bruder erschossen, wer da nicht an irische Dickschädeligkeit denkt, ist ein Mensch mit wahrer Herzensgüte. Wie solche Menschen wohl über Loachs Engagement bei John Bergers „Boykottiert Israel-Kampagne“ denken?

Zielgruppengerecht

In Schnitt on September 21, 2006 at 11:19

Falls es noch Menschen geben sollte, die sich Illusionen über die Kulturindustrie hingeben: Extras auf BBC2, die zweite Staffel hat letzte Woche begonnen. Bin mal gespannt, wann sich ein deutscher Privatsender dazu hinreißen lässt, dies genauso zu verhunzen, wie es Pro7 mit Stromberg geschafft hat. Das wäre auch ein netter Plot für eine spätere Folge: Deutsche Investoren stellen ihre Version in den Studios der BBC vor und niemand lacht. Do mention the war!

 

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Little Computer People

In Schnitt on Januar 29, 2006 at 1:00

Image hosting by Photobucket Ob Nerds jetzt die Welt besser machen oder nicht, sollte sich mit dem Lesen dieser Frage eigentlich schon beantwortet haben. Ohne den Mathe-Club müsste ich diese Nachricht per Brieftaube oder Eilkurier versenden, erstere gefährdet durch die Vogelgrippe, letzterer durch die Räuber des Lahntals. Umso trauriger, dass den Tüftlern immer noch nicht der gebührende Respekt entgegengebracht wird.

Douglas Coupland hat es in Microserfs probiert. Leider mussten die sympathischen Außenseiter zu Menschen mutieren, damit der Roman über sowas wie einen Plot verfügte. Und in 23 gab der Computer-Freak den Hacker, einen geistig verwirrten Robin Hood im Dienste der Meinungsfreiheit, angetrieben durch die Lektüre einer nicht nur vom Sachgehalt nervigen Verschwörungstheorie.

Da ist man über „The IT-Crowd“ fast schon ein wenig dankbar. Zwei ein wenig idiosynkratisch sprechende IT-Menschen im Basement einer merkwürdigen Firma bekommen einen neuen Boss, nach eigener Aussage eine „people person“, deren Computer-Kenntnisse in etwa dem Niveau des Windows-Führerscheins entsprechen, den meine Mutter Ende der Neunziger für die Arbeit machen musste, will sagen, sie kann zwischen Klick und Doppel-Klick unterscheiden. Wie man es sich vorstellt: Opposites attract. Die Frau sorgt für die Sozialkontakte, die Jungs für den technischen Blick durch ihre überdimensionierten Brillen, das ist kurzweilig, manchmal ein wenig vorhersehbar und, obwohl Momus durch das ziemlich brutale „Gender-Reversal“ abgeschreckt ist, mit Liebe zum Detail gemacht. Und das beste ist: obwohl im englischen Fernsehen noch nicht angelaufen, kann man es sich auf der Channel 4-Website schon mal ansehen. Einfach so, mit Klick und Doppel-Klick.
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Empfehlung für Falken

In Schnitt on Dezember 6, 2005 at 1:00

Nachdem er letztens so gelobt wurde, habe ich mich tatsächlich mal bewusst einem Film von Howard Hawks ausgesetzt. „To Have and Have Not“ befand sich im Repertoire unserer Stadtbücherei und ist eine Verfilmung des Schriftstellers, den ich auf den Tod nicht ausstehen kann: Ernest Hemingway. Faulkners Mitarbeit am Drehbuch ließ jedoch die erste Abneigung schwinden und ich wurde nicht enttäuscht. Den Plot zu erzählen ist eigentlich müßig, meine Aufmerksamkeit galt den beiden Protagonisten.
Weder Bogart noch Bacall lassen den Glauben an eine höhere Moral oder Macht erkennen, sie handeln pragmatisch. Bacall schlägt sich als Taschendiebin durch, Bogart schützt mit Empathie und Umsicht sein Leben und das seines Maats Eddie. Nicht mehr und vor allem, nicht weniger. Der Film kommt ohne rührselige Epiphanien aus und besingt ein Anti-Heldentum, das man nur als eins bezeichnen kann: als vorbildlich.

Bebilderte Absagen ans Heldentum auch hier: „16 Military Wives“ von den Decemberists

Und falls sich jemand an der einseitigen Amerika-Kritik stört: eine Erinnerung an den Kosovo-Krieg
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