ich sag es mal so, du bist nicht Godard und auch nicht Truffaut.
Archive for the ‘Ton’ Category
Chapstick people
In Ton on Mai 5, 2008 at 11:52
Momus sagt:“It’s amazing to me that I hadn’t heard of this band until now. And it’s amazing to me that they sound so English despite being so European. And I like the poised, proggy, measured, middle class way they sing. And the pointilliste, subtle way they arrange their pieces. There’s a lightness of touch there.“
Ja, ist es wirklich. The Chap klingen wie eine selbstironische Version der Tödlichen Doris. Wundervoller Art-School-Pop, wie ich ihn seit den Auteurs, Workshop und den frühen Alben von Pulp nicht mehr gehört habe. Ob sie wohl Krautrock mögen? (rhetorisch gefragt)
The cream of the crop?
In Ton on April 25, 2008 at 8:33Gute Musik macht man nicht nur aus Schleifen
In Ton on April 18, 2008 at 10:17
Die weltbesten Szientisten mit schmalreifigen Rechnern haben ein neues Album herausgebracht. Das ist toll, das ist toll. Hurra, hurra – da brennt nix an.
Bun=Kleine Brötchen?
In Ton on März 26, 2008 at 4:36Ok, der Bounty Killer spielt jetzt also nicht in Essen. Das ist ja auch in Ordnung. Interessant ist da aber die Erklärung des Veranstalters:
Ist so ein kruder Antikolonialismus eigentlich unter Reggae-Veranstaltern sehr verbreitet? Mir fehlen da die Kenntnisse, obwohl ich durchaus in der Lage bin, Patois zu verstehen. Wie metaphorisch jetzt „bun“ gemeint sein soll, ist mir da relativ egal, der Großteil der Jamaikaner scheint jedenfalls mit dem vierfachen Schriftsinn nicht so vertraut und nimmt das gerne mal wörtlich. Warum das in Deutschland gerne apologetisch gesehen wird, hat Olaf Karnik vor einiger Zeit mal beleuchtet:
Das muss man ja irgendwie nicht weiter kommentieren, diese Debatte ist ja schon häufig geführt forden. Trotzdem warte ich eigentlich auf den Tag, an dem Monika Griefahn sich dazu äußert. Achja, am 19.Mai wird Sizzla in der Livestation erwartet – hoffentlich.
Smiling, beguiling
In Ton on März 23, 2008 at 10:48Neumusik!
In Ton on März 5, 2008 at 5:02Vielleicht ist wertkonservativ sein manchmal die bessere Alternative. Christian Fennesz exploriert weiter die Schönheit der Gitarre, Ilpo Väisänen schraubt die Frequenzen seiner selbstgebauten Synthesizer immer tiefer und Christof Kurzmann ist wohl endgültig dabei, sich als der zeitgenössische Woody Guthrie zu positionieren.
In Ton on Februar 11, 2008 at 3:50

Oh wow! Das neue Matmos-Album besteht nur aus Synthesizerspuren. Mit dabei auch der Herr in den engen weißen Jeans.
In Ton on Februar 6, 2008 at 2:49
Jaja, die Ferne, der Mausklick und atemberaubende Musik aus Afrika.
In Ton on Januar 23, 2008 at 12:38
Waun i amoi stirb, stirb, stirb
müass´n s´mi aussitrag´n
und dabei d´ zithern schlag´n,
weil i des liab, liab, liab
denn i war meiner söö
oiwei fidöö
Waun i amoi stirb, stirb, stirb
schütt´s ma in d´gruabn nei
no a poa lita wei
weil i des liab, liab, liab
doß in da gruab´n drin
i net durschtig bin
Waun i amoi stirb, stirb, stirb
müass´n de laptops spün
zirpen ois wia de grün
weil i des liab, liab, liab
waun a computer spielt
a rechts dulijö
(Alt-Wiener Fiakerlied)
In Ton on Januar 17, 2008 at 5:08
In Ton on Januar 13, 2008 at 7:20

Ja, ByteFM. Blöder Name, interessante Leute. Ob die Musik was taugt? Ich bin mir nicht so sicher und auch die Nachforschungen werden schwierig – warum müssen sich diese Sendungen auch alle am Sonntag abend drängeln wie die Kunden bei der IKEA-Neueröffnung? Vielleicht sollte man die Herren Ostermayer, Fiehe und Walter mal zusammenbringen…
Foals
In Ton on Dezember 30, 2007 at 10:38
Ok, wenn die mal nicht der Super-Hype des nächsten Frühjahrs werden, dann…ach, denkt euch selber mal was aus.
In Ton on Dezember 5, 2007 at 2:59
Oh, das ist aber nett von den Pingipung-Leuten. Jeden Tag gibt es einen Klingelton im Adventskalender. (via)
In Ton on November 20, 2007 at 6:38
Wunschzettelreife
In Ton on November 12, 2007 at 10:14
Ja, das gibt’s in echt und zwar in England schon eine ganze Weile. Ein tolles Gerät, man schaue sich bitte auch das Video an, auf dem Jim O’Rourke das Gerät spielt. Super!
In Ton on November 7, 2007 at 3:49
So that it gets to seem like complaining about them is futile, but then equally to not be frustrated and angered by the self-segregation in music is just as bad, because it results in a kind of fatalism, the racial counterpart to the „poor will always be with us“/“rich will always be with us“ kind that is so prevalent today.
schreibt Simon Reynolds über den Zustand der Welt, also von Indierock und seiner immer wiederkehrenden Langeweile. Und dazu gleich nochmal eine Frage: Bin ich eigentlich der einzige, der die neue Black Dice LP ziemlich groovig findet? Letztens habe ich mich beim ziemlich enthusiastischen Kopfnicken erwischt….
In Ton on September 27, 2007 at 12:26
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Schön, dass es Menschen gibt, die sich was trauen. Gang Gang Dance kommen nach Deutschland, am 16.11. nach Düsseldorf in den Salon des Amateurs.
In Ton on September 9, 2007 at 10:59

Nachdem ich jetzt schon fast jedem am Telefon, in der U-Bahn oder beim Bier von „Cape Cod Kwassa Kwassa“ vorgeschwärmt habe, hier jetzt auch nochmal der Hinweis: Vampire Weekend. Toll.
In Ton on September 3, 2007 at 12:35
Gestern beim Fussball noch darüber geredet, wie wenig sich das Design der Platten aus dem Umfeld von Michael Gira in den letzten Jahren geändert hat, so auch bei der neuen Angels of Light. Und dann erzählt Peter Rehberg noch, was für ein großer Einfluss die Swans für ihn gewesen sind. Also schon irgendwie passend, das Video, oder?
Noch mehr Coverversionen gibt es übrigens bei den Chromatics und bei Seabear. José Gonzales kennt ja eh schon jeder.
In Ton on August 22, 2007 at 9:24
In Ton on August 21, 2007 at 11:43
Catch a boat to England, baby,
Maybe to Spain,
Wherever I have gone,
Wherever I’ve been and gone,
Wherever I have gone
The blues, they’re all the same.
(Jackson C. Frank)
Jenseits des Kajals
In Ton on August 9, 2007 at 4:57
Hui, ein Lacrimosa-Interview in der taz. Das habe ich mir ja seit Jahren gewünscht, den Roundtable von Tilo Wolff, Das Ich, Andrew Eldritch und als Séancen-Partner Easy Ettler. Und zum Schluss singen alle: „Ich baue eine Mauer und ziehe meine Kleider aus. Ich baue EINE Mauer und ZIEHE meine Kleider aus.“ Das hätte der Andreas Hartmann bei seinen Fragen ruhig ein wenig im Hinterkopf haben können.
In Ton on Juli 14, 2007 at 8:44
Ach ja, einen gut recherchierten Artikel über Homophobie im Reggae (schreibe ich immer mindestens zweimal falsch!) gibt es beim Pantoffelpunk.
Nur mal so in die Runde gefragt…
In Ton on Juli 12, 2007 at 12:26Sind schon ganz ok, die Kids…
In Ton on Juni 16, 2007 at 1:29Hui, offensichtlich hat es doch so richtig anbetende Jugendfans von Don Caballero, Hella und Konsorten gegeben. Und warum sind die jetzt alle bei Sinnbus gelandet? Und ob Ter Haar sich aufs Battles-Konzert freuen?
Röchelnde Liebhaberei
In Ton on Mai 30, 2007 at 9:29
So richtig ist mir ja nicht klar, was das sollte, mit dem Konzert von Fennesz zusammen mit Mike Patton. Letzterer genießt ja gerade unter Rockfans eine große Reputation als jemand, der Neues wagt, aus welchem Grund auch immer. Ihn mit „I’m easy like a sunday morning“ zu begrüßen ist auf jeden Fall nicht nett. Klare Mitleidssituation also. Die Experimentalfans nehmen ihn nicht ernst, die Popfans finden ihn irgendwie „abgefahren“, kein Verständnis auf beiden Seiten. Und so wirkt sein Beitrag dann auch: bemüht und ums liebgehabt werden ringend. Schade, schade.
Denn dass Fennesz immer noch per Mausklick die schönsten Soundscapes jenseits der Klinkenkabel von My Bloody Valentine erzeugt, kann auch Mike Patton nicht verhindern. Eigentlich wünscht man den Organisatoren des Moers-Festivals den Mut, den Österreicher alleine auftreten zu lassen. Aber Auftritte ohne zuckende und schwitzende Männer kommen da wahrscheinlich nicht so gut an. Dilemma, vermaledeites
Tropige Trauben 10
In Ton on April 8, 2007 at 7:391. Christopher Willits: Green and Gold
2. Svelastog: Snow Tracer
3. Panda Bear: Take Pills
4. Coco Rosie: Rainbowarriors
5. Gutevolk: Twinkle Star’s Cycling Bolero
6. Skeletons and the King of all Cities: What They Said
7. Getatchew Mekuria & The Ex: Almaz Yeharerwa
8. Icy Demons: Bunny’s
…und zwar hier
Felix Austria
In Ton on Februar 28, 2007 at 8:37Ein weiterer Mangel meiner Kunstmetropole ist, dass sie nicht so ist wie die Kunstmetropole, in der dieser Mensch wohnt
Heute gut
In Ton on Februar 26, 2007 at 12:48
Amplitude mit Wuscheltieren und Kindermusikanten, Sprintintgut mit seinem ersten Album auf City Centre Offices und Hauschka. Heute abend gut: The Album Leaf in Köln.
In Ton on Februar 24, 2007 at 7:38
Ok, Popmatters, das war eine nette Idee mit dem Geeksta-Rap, aber hast du wirklich geglaubt, ein paar Computerfreaks mit betont trashigen Beats und Computerspiellyrics könnten uns vergessen lassen, dass Dabrye auch ein ziemlicher Geek ist, aber trotzdem rockt?
In Ton on Januar 21, 2007 at 1:28
Ich mag die Liebe, mit der Sonig immer jedes freiverfügbare Soundbite ihrer Artists ankündigen.
In Ton on Januar 14, 2007 at 2:14
I had a dream that we were rock stars
And that flash bulbs popped the air
And girls fainted, every time we shook our hair.
We were songbirds, we were Greek Gods
We were singled out by fate
We were quoted out of context – it was great.
Grander than Castles, Cathedrals or stars
Electric Guitars !
Time’s arrow
In Ton on November 16, 2006 at 2:36
Noch über die Langeweile bei Laptop-Performances reden zu wollen, ist genauso uninteressant wie diese selbst. Dass sich der „glorified typewriter“ als bühnentaugliches Instrument vollkommen durchgesetzt hat, vermutlich ebenso. Matmos haben das Problem durch die Liveschmelze von Eis und anderen Klanggimmicks überwunden, aber gleichzeitig auch darauf hingewiesen, dass Laptop-Music eigenlich dahin gehört, wo man sie entsprechend konsumieren kann: in den Konzertsaal. Unbeeindruckt von solch populärmusikalischen Diskussionen sitzt R. Luke DuBois derweil in seinem Büro in der Columbia University hinter dem Powerbook und zieht seine Strippen in Max/MSP, um sie dann irgendwann solo oder als Teil des Freight Elevator Quartets auf CD oder die Konzertbühne zu bringen. Auch seine neue CD „Timelapse“ versprüht den unwiderstehlichen Charme des Forscherdrangs, der Musique Concrète-Aufnahmen auch 50 Jahre nach dem Erscheinen noch aufregend macht. Und als ob diese Zuschreibungen noch nicht genug der Klischees wären, liefert DuBois auch gleich noch die passende Erläuterung seiner zeitbasierten Kunst mit:
„You can’t just speed up a sound and expect this to work. A time-domain acoustic wave will rise in pitch when played at a higher rate (think Alvin and the Chipmunks or, if you’re hipper than that, The Smiths’ ‘Bigmouth Strikes Again’). By turning the sound into frames of frequency domain information, we can speed up sound using a procedure called phase vocoding to change the timebase of an audio signal without altering its pitch. This works up to a point, but a lot of detail becomes lost as phrases become compressed to the level of events, events to the level of transients, and transients disappear entirely.“
Wenn man wie ich ein Faible für diese Form des Konzeptionellen Tüftlertums hat, hüpft das Herz gleich doppelt so hoch, nachdem man gelesen hat, dass Billboard kurze Soundfragmente aller Nummer Eins-Hits in den amerikanischen Charts bis 1999 zu einer toll klingenden Collage mixt und die CD mit „Time goes by“ beschlossen wird. Erschienen ist das ganze übrigens auf Cantaloupe Music in der guten Gesellschaft von So Percussion und Alarm Will Sound, deren herausragende Leistung die akustische Umsetzung von Aphex Twin-Stücken ist.
Wem das Herz jedoch nach konventionellerer Regung steht, sei auf den neuen Release von Cantaloup verwiesen. 9 wunderschöne Stücke, denen auch die nächstjährige Herbstdepression nichts anhaben können wird. Und die bislang auch noch kein Scheinwerferlicht gesehen haben.
Hinweis in eigener Sache
In Ton on November 15, 2006 at 9:481. Momus: Moop Bears
2. Excepter: Whirl Wind
3. Animal Collective: Baby Day
4. Madvillain: Figaro (St101 Mix)
5. Pete Rock: Grown Man Sport
6. Kano: 9 to 5
7. Team Doyobi: Sky Legends
8. Vert: Gretchen Askew
9. Phonopani: Fjernjernkontrollkon
In Ton on September 21, 2006 at 12:00

Ist er nicht herzallerliebst? Am Wochende durfte ich mal ein überlokales Writing Assignment wahrnehmen, hat auf jeden Fall Spaß gemacht und sollte in ferner Zukunft auch am Bahnhofskiosk eurer Wahl und bei A-Musik zu erstehen sein. Überhaupt A-Musik: eine Liebe zu den Tönen und den Frequenzen drumherum. Zum ersten Mal seit langem wieder da gewesen und irgendwie habe ich dann immer gleich das Gefühl total außen vor zu sein, was Musik angeht, so obskur ist die Auswahl. Später dann im Museum Ludwig eine Ausstellung über Begehren und so Kram angeguckt und die Freundin von C. hat vor einem riesigen Ölgemälde mit zwei hitlergrüßenden halbnackten Nazis in freier Wildbahn ausgerufen: „Da kann aber jemand toll Kaninchen malen.“ Ziemlich treffsicher. Danach hab ich mich nicht mehr getraut, mit ihr zu reden.
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The Bear Bellies
In Ton on Mai 6, 2006 at 1:00—–











