kubia

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In Mittendrin on Januar 16, 2006 at 1:00 am

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Endlich brauchen wir uns nichts mehr vorzumachen. Wer immer noch denkt, dass diese „current music“-Felder in Foren, blogs oder sonstigen Digitalkommunikationskanälen zur Darstellung eines außerordentlichen Musikgeschmacks gedacht wären, wird hiermit endlich eines Besseren belehrt. Amerikanische Wissenschaftler (sic!) haben tatsächlich herausgefunden, dass junge College-Studenten in Musik und Persönlichkeitsprofil im Grunde genommen eins sind, nämlich durch und durch kongruent. Was heisst das nun konkret?

„Die Studie lege nahe, dass Menschen „ein intuitives Verständnis der Verbindungen zwischen musikalischen Vorlieben und der Persönlichkeit“ besitzen, schreiben Rentfrow und Gosling. So seien Freunde von energiegeladener, enthusiastischer Gesangsmusik korrekt als extravertiert eingeordnet worden. Anhänger von Country-Musik seien von den anderen Teilnehmern als emotional stabil und Jazz-Liebhaber als intellektuell charakterisiert worden – was ebenfalls stimme. Diese Zusammenhänge erlaubten es, relativ zuverlässig vom Musikgeschmack eines Menschen auf dessen Persönlichkeit zu schließen, fassen die Forscher zusammen.“

So, damit jetzt auch alle Bescheid wissen: Meine momentane Liste schwankt zwischen Country-Musik mit (Souled American) und ohne (Skygreen Leopards) enthusiastischem Gesang, energiegeladener Musik ohne störende Vocals (Vibracathedral Orchestra) und Krautrockzitat-Electronica (Jan Jelinek). Vermutlich macht mich das dann zu einem emotional stabilen extravertierten Kopisten ohne Intellekt. Grund genug noch schnell eine John Coltrane-Platte aufzulegen…

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  1. TITLE: … dann reicht’s aber auch.
    weil: sonst müssen die armen wissenschaftler am ende noch neue kategorien erfinden, um deine gespaltene persönlichkeit zu beschreiben. mit country, jazz und energiegeladener, enthusiastischer gesangsmusik (letzteres würde ich bitte gerne ab sofort in den kulturkaufhäusern dieser welt als eigenes genre etikettiert wissen) ist aber das höchstmaß der distinktion wohl erreicht. wer nicht an stilisitische abgrenzungen durch geschmack glaubt, glaubt vielleicht daran.

  2. REPLY:
    TITLE:
    …. in diesem Moment musste ich an jemanden aus meiner Klasse denken, die mir mal erzählen wollte, die Persönlichkeit eines Menschen sei am Tanzstil erahnbar.

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