kubia

Archive for Februar 2006|Monthly archive page

I’m a person just like you, but I’ve got better things to do ?

In Allgemein on Februar 23, 2006 at 10:20 pm

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Mein Blog und der amerikanische Indierock haben eine Gemeinsamkeit. Trotz Kritikerlobs agieren wir weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie meine Blogcounter.de-Statistik und das mit ca. 30 zahlenden Gästen spärlich besuchte Sam Prekop-Konzert vom letzten Herbst wohl beweisen sollten. Gerne würde ich Felix Klopotek in unsere paradigmatische Kette einreihen, aber leider hat er mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann halt beim nächsten Mal. Das wird es bestimmt geben.

Putting the I back in indie…

In Allgemein on Februar 13, 2006 at 10:58 pm

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Hallo,

alle, die am 25.2. 2006 noch keinen Termin in ihrem Kalender stehen haben, sind hiermit herzlich eingeladen. Simon von urbanprovince und Martin vom lichter-fanzine haben weder Kosten noch Mühe noch andere Widrig-, Unstimmig-, Schwierigkeiten oder Endgegner gescheut, um dieses fabelhafteste Event auf die Beine zu stellen.
Ort des Geschehens ist das G-Werk zu Marburg und zu Tanz und Ringelreihn spielen auf: THE PLANE IS ON FIRE, JULIUS, ALCOHOLIC SUNRISE sowie des Autors‘ ITEM. Ich hoffe auf reges Erscheinen…
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In Allgemein on Februar 6, 2006 at 9:37 am

„Seine Aufmerksamkeit bleibt immer wieder unkontrolliert an Gegenständen hängen und motiviert gleichzeitig die Angst, einem gerade nicht im Blick erscheinenden anderen Unrecht anzutun. Dann folgen der Doppelpunkt und der Hinweis: Das gibt es auch noch.“
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Amerika, du hast es besser.

In Zeitläufte on Februar 6, 2006 at 1:00 am

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„The Cuddle Puddle of Stuyvesant High School“ ist selbstverständlich die am meisten verschickte Story aus dem aktuellen NY Magazine. BTW, ist eigentlich sonst noch jemand der Ansicht, dass es total unrealistisch ist, dass bei Queer as Folk immer so superalte Housenummern im Club gespielt werden?
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Noch mehr Susan…

In Allgemein on Februar 1, 2006 at 1:32 pm

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Das letzte halbe Jahr wird als Popkulturkritikkritik-Ding in zahlreichen „Ich war dabei“-Büchern alternder Männer am Anfang der Lebensmitte seinen Platz gefunden haben. Nachdem Tim Stüttgen bereits mehrfach Bilanz seiner Journalisten-Karriere gezogen hat, äußert sich heute Andreas Hartmann:

“ Popjournalismus, so wie wir ihn kennen, hat stets etwas mit Besser- und Bescheidwissen zu tun, es wird ja geradezu verlangt, meinungsstark und als Rechthaber aufzutreten, in der Poprezeption ist der Auftrumpfer König. Logisch, dass sich vor allem Jungs scharenweise dazu berufen fühlen, von sich und ihren Geschmacksurteilen zu erzählen. Dass unter diesen Bedingungen Mädchen im Popjournalismus nicht mitmachen wollen bzw. dürfen, ist nur eines der Symptome für die Krise, in der dieser steckt. Was sonst alles schief läuft, immer mehr unhinterfragt hingenommen wird oder ganz entsetzlich ist, das wird in den unterschiedlichen Essays des »Popjournalismus«-Readers immer wieder angesprochen.“

Herr Hartmann hat dieser Problemlage dann auch gleich noch etwas hinzuzufügen, die Popjournalisten gehen nämlich nicht mehr vor die Tür und wenn doch endet der Radius am Briefkasten mit neuen Promo-CDs:

„Um das »Andere« geht es hier längst nicht mehr, obwohl das behauptet wird, über Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, Tomte und die neue Platte des Rappers mit noch mehr Schussnarben als 50 Cent berichten in Wahrheit längst auch die Feuilletons, und meist noch besser. Andererseits gäbe es das wirklich »Andere« ja noch. Besser gesagt: Es gibt es mehr denn je. Davon kriegen jedoch nur noch diejenigen etwas mit, die Tag und Nacht in Internet-Tauschbörsen herumkramen oder den englischen Wire lesen. Oder echte Special-Interest-Popmagazine. Im Fachmagazin für HipHop, Reggae, Jazz oder der De:Bug, die im März ebenfalls ein Jubiläum und ihre hundertste Ausgabe feiert, hat man zumindest noch den Anspruch, immer wieder Neues zu entdecken und Platz für Acts, Szenen und Phänomene freizuschaufeln, die den Feuilletons und den Popmagazinen mit subkulturellem Allgemeinheitsanspruch zu abseitig sind. „

Für diese Worte bin ich ihm dann doch dankbar, endlich mal einer der sagt, dass man hier, hier und hier interessanter über ……………… informiert wird als woanders. Und hier und hier und ebenso auch hier und……
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