kubia

The Wind that shook the Barley did not touch my heart

In Schnitt on Dezember 26, 2006 at 12:36 am

Gut, mal wieder einen Film von Ken Loach gesehen. Offensichtlich kommt antiimperialistische Folklore mit leicht zu durchschauender Familiensymbolik gut bei Festival-Jurys an. Könnte aber auch gegen das Cannes-Festival sprechen. Heroismus ist auf jeden Fall nicht meins. Ein idealistischer Bruder wird von einem anderen idealistischen Bruder erschossen, wer da nicht an irische Dickschädeligkeit denkt, ist ein Mensch mit wahrer Herzensgüte. Wie solche Menschen wohl über Loachs Engagement bei John Bergers „Boykottiert Israel-Kampagne“ denken?

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  1. jetzt mach mir mal nicht meinen lieblingsregisseur schlecht! hab den film noch nicht gesehen obwohl das teil seit einem monat auf meinem schreibtisch liegt. bald aber…
    in der fr war vorgestern ein interview mit ihm. sehr filmlastig, aber er macht das ja auch beruflich.

  2. Stimmt, ich hab auch per se gar nichts gegen Ken Loach, Kes und My Name is Joe finde ich ja auch super. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass seine Historien gegenüber den sozialrealistischen Sachen ziemlich stark in Richtung Kitsch abdriften. Die Taz-Rezension vom Donnerstag sieht das übrigens fast genauso. Aber mal eine Gegenfrage: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, wenn du seit einem Monat nicht dazu kommst, dir einen Film anzuschauen?

  3. das ist echt mal ne gute frage. kann ich dir selbst nicht so genau sagen. dies und das eben. und seit vorgestern bei verdi arbeiten. irgendwann kriegen sie doch alle…

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