kubia

Archive for April 2007|Monthly archive page

a change of speed, a change of style

In Zeitläufte on April 26, 2007 at 7:08 am

In Buchstaben (verlegt) on April 13, 2007 at 8:51 pm

Sind wir noch zu retten?

Geheimniskrämerei gibt es zwar genug, aber allgemein ist mir schon irgendwo klar, dass die geneigte Leserschaft dieser Zeilen in der Regel nicht für die Meinung meines Brötchengebers bezahlt. Und für meine erst recht nicht. Aus diesem Grund liest man dann lieber eine von der SPD und einem Kölner Großverleger gehaltene Prä-Kompakte, ein bundeslandgleiches Blatt, dessen Herausgeber nur ein Minimum für Gesellschaftstheorie übrig hat oder eine Zeitung aus dem Freistaat Bayern, die früher auch mal über Landesgrenzen geschaut hat.

Womit wir auch gleich beim Thema wären. Dass die taz die einzige Überregionale in NRW ist, ist vermutlich eins der bestgehüteten Geheimnisse zwischen Rhein und Rothaargebirge. Wie lange sie es bleibt, allerdings nicht. Bis zum 30.6.2007 müssen 1.000 neue Abos gewonnen sein, sonst ist der Ofen aus. Deshalb an dieser Stelle einmal Werbung: für das nrw-Abo, den Blog und 15 Arbeitsplätze im schönen Düsseldorf.

„Ist der noch zu retten?“, fragt ihr euch jetzt hoffentlich. Ja, aber nur wenn…na, ihr wisst schon.

In Buchstaben (verlegt) on April 10, 2007 at 11:33 pm

I do feel it’s dangerous, both on a personal and a political level, to be anything other than forgiving. The stakes are just too high nowadays. I don’t want to express violence or anger or hate in my art. I want to express forgiveness. That’s the nature of my art in general. It’s expressing love and compassion, the kinds of things that don’t make sense in any other context other than emotive expression.

In Buchstaben (verlegt) on April 9, 2007 at 7:45 pm

Ok, irgendwo ist da ein Bug im Thunderbird-RSS, so dass es ein wenig gedauert hat, bis ich merkte, dass mir Herr Le-F ein Stöckchen zuwarf. Das ist nett, da gebe ich doch gerne Auskunft.

1. Gebunden oder Taschenbuch?
   Das Buch ist nur bei den Christen die Botschaft, von daher ist es mir relativ egal. Nur mit PDF mag ich mich nicht so recht anfreunden.

2. Amazon oder Buchhandel?
   Auch hier gilt die goldene Regel: Spiele nicht das eine gegen das andere aus. Für den Liebhaber englischsprachiger Literaturen ist Amazon fast immer die erste Wahl, schon alleine wegen des riesigen Gebrauchtangebots an vergriffenen Ausgaben. Ansonsten: Bücherkauf ist Vertrauenssache.

3. Lesezeichen oder Eselsohr?
   Meine Eselsohren sind meistens nicht an den Stellen, an denen ich zu lesen aufgehört habe. Als Lesezeichen dient mir aber fast alles: Post-Its, alte Kassenbons, Stifte, Karteikarten mit nicht mehr benötigten Lateinvokabeln

4. Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
   Da ich nicht Foucault bin, hier nur eine kurze Antwort. Geordnet, aber nicht mit System.

5. Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
   Behalten. Wegwerfen kommt gar nicht in Frage, meine Verkäufe sind nur mäßig erfolgreich gewesen. Verschenken ist immer eine gute Option, gerne auch das absichtliche Vergessen.

6. Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
   Manchmal mach ich sogar einen Schutzumschlag um das Buch. „Geschichte und Klassenbewusstsein“, z.B., steckt aufgrund seines fragilen Einbands in einer blauen Hülle.

7. Kurzgeschichten oder Roman?
   Man verschone mich mit diesen scheinbaren Widersprüchen. Bei TC Boyle lieber die Kurzgeschichte, bei Nabokov lieber den Roman. Bei Hemingway kann ich auf beides verzichten.

8. Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
   Lieber eine Sammlung, monothematische Anthologien sind mir ein Gräuel.
9. Harry Potter oder Lemony Snicket?
   Daniel Handler ist einer meiner Lieblingsautoren und „The Basic Eight“ ein super Kinderbuch für Erwachsene-also: Lemony Snicket. Warum kann man eigentlich nicht „Alice im Wunderland“ antworten?

10. Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
   Müdigkeit ist aller Kapitelende Anfang

11.“Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
   „Es war einmal eine dunkle und stürmische Nacht“-leider gibt es kein Buch, das so anfängt.

12. Kaufen oder Leihen?
   Keine Frage des Prinzips, sondern des Geldbeutels.

13. Neu oder gebraucht?
   Ich besitze eine ein paar Bände der Reihe „Gesellschaft“, die ich noch nie gelesen habe. Generell aber mag ich gebrauchte Bücher ebenso wie Neue.

14. Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
   Bestsellerliste ist eigentlich kein Kaufargument aber auch nichts, was gegen ein Buch spricht. Rezension mag ich und schreibe ich ja auch selbst manchmal welche. Empfehlung und Stöbern sind da aber gleichwertig.15.

15. Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
   Cliffhanger? Wer immer sich die Idee ausgedacht hat, man müsste LeserInnen, um sie zum Kauf des nächsten Buchs der Reihe zu animieren, eine unabgeschlossene Handlung vorsetzen, dieser Person wünscht man eine ganze Menge an Fiesheiten an alle nur erdenklichen Körperteile.

16. Morgens, mittags oder nachts lesen?
   Am liebsten eigentllich immer. Leider muss man ja auch essen und für die eigene Reproduktion sorgen.

17. Einzelband oder Serie?
   Och, muss ich mich da so festlegen?

18. Lieblingsserie?
   Die fünf Bücher des „George Miles Circle“ von Dennis Cooper. Außerdem: Das Kapital, Band 1-3 und Foucaults „Sexualität und Wahrheit“

19. Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
   Eine Gedichtanthologie von Ron Winkler, aber nur weil sie gerade erst erschienen ist.

20. Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
   Dietmar Daths „Dirac“

21. Welches Buch liest du gegenwärtig?
   „Black Swan Green“ von David Mitchell und diesen kleinen Band über Operaismus aus dem Schmetterlingverlag. Ich muss aber auch eine Menge Zeitung lesen…

22. Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
   Vladimir Nabokovs „Ada“

Tropige Trauben 10

In Ton on April 8, 2007 at 7:39 pm

1. Christopher Willits: Green and Gold
2. Svelastog: Snow Tracer
3. Panda Bear: Take Pills
4. Coco Rosie: Rainbowarriors
5. Gutevolk: Twinkle Star’s Cycling Bolero
6. Skeletons and the King of all Cities: What They Said
7. Getatchew Mekuria & The Ex: Almaz Yeharerwa
8. Icy Demons: Bunny’s

…und zwar hier

In Schnitt on April 6, 2007 at 4:04 am

Gelebter Widerspruch? Psychologischer Realismus? Prairie Postmodernism?

In Zeitläufte on April 3, 2007 at 12:25 am

Now the labor leader’s screamin‘
when they close the missile plants,
United Fruit screams at the Cuban shore,
Call it „Peace“ or call it „Treason,“
Call it „Love“ or call it „Reason,“
But I ain’t marchin‘ any more,
No I ain’t marchin‘ any more