kubia

Röchelnde Liebhaberei

In Ton on Mai 30, 2007 at 9:29 pm

So richtig ist mir ja nicht klar, was das sollte, mit dem Konzert von Fennesz zusammen mit Mike Patton. Letzterer genießt ja gerade unter Rockfans eine große Reputation als jemand, der Neues wagt, aus welchem Grund auch immer. Ihn mit „I’m easy like a sunday morning“ zu begrüßen ist auf jeden Fall nicht nett. Klare Mitleidssituation also. Die Experimentalfans nehmen ihn nicht ernst, die Popfans finden ihn irgendwie „abgefahren“, kein Verständnis auf beiden Seiten. Und so wirkt sein Beitrag dann auch: bemüht und ums liebgehabt werden ringend. Schade, schade.

Denn dass Fennesz immer noch per Mausklick die schönsten Soundscapes jenseits der Klinkenkabel von My Bloody Valentine erzeugt, kann auch Mike Patton nicht verhindern. Eigentlich wünscht man den Organisatoren des Moers-Festivals den Mut, den Österreicher alleine auftreten zu lassen. Aber Auftritte ohne zuckende und schwitzende Männer kommen da wahrscheinlich nicht so gut an. Dilemma, vermaledeites

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