kubia

Archive for September 2007|Monthly archive page

In Hausieren on September 28, 2007 at 3:47 pm

00002.resized.jpg picture by kubia

In Ton on September 27, 2007 at 12:26 am

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Schön, dass es Menschen gibt, die sich was trauen. Gang Gang Dance kommen nach Deutschland, am 16.11. nach Düsseldorf in den Salon des Amateurs.

Helden wie der

In Schnitt on September 26, 2007 at 9:53 pm


Nein, nicht Chuck Norris, nicht Chuck Palahniuk, Chuck ist der wichtigste Chuck von allen. Denn Chuck ist Bedenkenträger (Frauen!) und Geheimnisträger (CIA! NSA!) in einem. Und mal wieder einer dieser „Vom-Normaloser-zum-Superhelden“-Figuren, die man in seinem ideologiekritischen Hirn gleich mit billiger Popmythologie von Rags and Riches gleichsetzen möchte. Würde auch ganz gut klappen, wenn zum Superhelden irgendwie die kreuzdumme Existenz nicht immer auch dazugehören würde. Clark Kent leidet unter Liebeskummer, Peter Parker kann Hormone und Heldentum auch nur schwer in Einklang bringen. Und Chuck? Der muss am Ende von Folge 1 auch wieder im Buy More arbeiten gehen. So sind die Superhelden dann auch immer gleich unter uns – nach Chuck sendet NBC übrigens Heroes. Da macht der Wochenanfangsarbeitstag doch gleich doppelt so viel Spaß. Und am Dienstag ist der weiße Kragen wieder sauber!

Untitled

In Zeitläufte on September 23, 2007 at 1:20 am

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„How much do we give up and how much do we retain of our cultural identity in order to be ourselves?“ These are deep issues and are more charged than they have ever been.‘

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Die Heinlein-Industrie

In Allgemein on September 23, 2007 at 1:16 am

Put to good use? Die Heinlein-Archive der UC Santa Cruz sind wohl jetzt komplett online. Ein Manuskriptausschnitt von „Stranger in a Strange Land“ kostet übrigens $ 2.00.

In Mittendrin on September 22, 2007 at 6:48 pm

Allerdings stellt sich die Frage, wie unterhaltsam die Unterhaltungskunst noch ist, wenn sie alle Illusionen über sich selbst verloren hat. Der Schritt vom Bohemien alten Schlags zum Anbieter von Kulturwaren bedeutet nämlich nicht nur einen Zugewinn an Selbstaufklärung, er stellt auch einen überlieferten Topos der Avantgarde auf den Kopf: die Idee, die Sphäre der Kunst befände sich in fundamentalem Widerspruch zu den Erfordernissen des geschäftlichen Alltags. Im Zeichen der Creative Industries greift beides ineinander.

0:30, anderes Ambiente

In Mittendrin on September 22, 2007 at 1:43 pm


Gestern abend im Ruhrgebiet gewesen. Eigentlich Ausgehabend, sollte man meinen. J. und H. fragten also im Essener Technoplattenladen nach, wo man hingehen könnte. „Wenn ihr nur so’n bisschen Techno und Mädels grabschen wollt, dann in die Capri-Bar“, war die Antwort.
Haben wir uns geschenkt, sind stattdessen nach Bochum in die Goldkante gefahren. „Dass die Leute auch nicht verstehen, wieviel Lebensqualität gute Clubs und Bars mit sich bringen“, meinte J. und ich musste an Ann Markusen und ihren Vortrag am Montag denken. Investitionen in Kultur, meinte sie, sollten an der lokalen Community nicht vorbeigehen. Vorher hatte ein Typ von Grey geredet:“How to attract creative people“ – Standortpolitik, halt gut für Investionen und vielleicht auch für die Aufmerksamkeit der Kulturhauptstädter. Achja, in der Goldkante kann man sich prächtig unterhalten. Ist übrigens ein selbstorganisierter Verein.

In Schnitt on September 20, 2007 at 11:52 pm

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Man stürzt nicht zweimal in denselben Fluss: Was beim einen Mal beinah unverschuldetes Schicksal war, ist beim zweiten Mal ein Urteilsspruch, dem Yella sich ohne Widerstand fügt. Dazwischen liegt eine Geschichte als rite de passage, in dem der Schein der Rationalität, auf dem die Ökonomie insistiert, sich mit Unheimlichkeit auflädt. Petzold zeigt das in genau gerahmten Bildern und mit der all seinen Filmen eigenen Sprödigkeit. Das Gespenstische ist bei ihm keine Kraft der Natur, sondern Effekt einer gründlich entzauberten Welt.

Wunderbare Kabelfreaks

In Ton on September 16, 2007 at 6:07 pm


Bodenständig 2000 im Interview (via)

Rot-Grün regierte richtig

In Die, uns und icke on September 16, 2007 at 1:18 pm

Ja, ich weiss – blöde Alliteration. Aber kann mir mal jemand erklären, wo genau der „Grünen-Gau“ (SpOn) von der rot-grünen Regierungspolitik abweicht? Und ist das nicht eigentlich ein Geschäftsordnungsproblem?