kubia

In Zeitläufte on Januar 24, 2008 at 1:20 pm

Indem Kraushaar diese Kontinuitäten nicht zulässt, bleibt alles schön subsumiert unter einem Label: Es hat in den vergangenen 60 Jahren keine authentische Form von Staats- und Kapitalkritik jenseits von »1968« gegeben. Was »1968« stattfand, war entweder dunkel, verwirrt, voller Faschismen, siehe Agnoli, oder es weist den Weg zu einer grün-liberalen, aufgeklärten, westlichen Gesellschaft, einen Weg, den Wolfgang Kraushaar eingeschlagen hat oder auch Götz Aly, der sein demnächst erscheinendes (autobiographisches) Abrechnungsbuch schön zynisch »Unser Kampf« nennt.

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